Race 4 Friends 2015! Das Beste Event des Jahres!

Impressionen 24H-Classic-Rennen 2015


Die wahnsinnige Regenschlacht! Top-Resultat im bergischen Land!

Nach meinem  tollen Kurzurlaub über den Maifeiertag in den belgischen Ort De Panne, unweit vom Meer, ging es vom Meer von Belgien direkt am Sonntag den 03. Mai 2015 ins Rallyecockpit des Mitsubishi Evo VI nach Lindlar zur Rallye-Oberberg im Bergischen Land.

Ich war sehr froh, dass Uwe auf mein Bitten hin noch kurzfristig im Vorfeld geeignete Reifen für nasse Bedingungen besorgt hatte. Es sollte laut Wetterbericht ja regnerisch werden. Also optimale Verhältnisse für die neu erstandenen Uniroyal Rainsport II.

Vor dem Start der Rallye war das Wetter noch trocken. Die ganze Rallye durfte nur mit einem Reifensatz plus maximal zwei Ersatzrädern gefahren werden. Einmal entschieden, wurden die Reifen vorab entsprechend gekennzeichnet. So war kein weiterer Wechsel mehr möglich. Wir entschieden uns zu Pokern und montierten die Regenreifen. So waren wir aber auch auf der sicheren Seite, falls es wie vorausgesagt ja regnen würde. Diese Entscheidung stellte sich schliesslich als goldrichtig heraus. Ab der dritten Prüfung fing es an zu regnen und nach der Pause goss es für die anschliessenden Prüfungen wie aus Kübeln. 

Es war wirklich unfassbar, welchen enormen Grip die Reifen auf der Strasse hatten. Das Wasser wurde optimal verdrängt und wir klebten fasst am Asphalt. So etwas Ähnliches hatten wir schon einmal 2013 im Regen erlebt. Damals waren wir noch im M3 unterwegs und sind unserer Konkurenz in der Klasse mit demselben Reifentyp bei der Rallye Bad-Emstal, bei absolutem Land-unter, sprichwörtlich um die Ohren gefahren.

Diesmal aber ging es auch natürlich Dank Allradantrieb noch etwas besser! Man  kann es nicht glauben welches Tempo wir gehen konnten. Wir waren nur ca. 5-7 Sekunden langsamer im  Nassen, als im Trockenen! Bei den selben zwei Prüfungen die zweimal gefahren wurden! 

Ich konnte es fast nicht glauben und dachte in der vorletzten WP: „ Das kann gar nicht gehen! Die Passage geht nie in dem Tempo im Nassen!“ „Wir fliegen gleich ab!“ Doch es ging! Top Leistung von Uwe! In der letzen Prüfung, einem Rundkurs in einem Industriegebiet sind wir mit ziemlichem Tempo vermutlich auf Öl ausgerutscht und mit der Fahrerseite in zwei am Rand zum Schutz dienenden Rundballen geprallt. Dabei stellten sich die Rundballen durch die Wucht des Aufpralls auf und rollten weg! Ich dachte schon das wars! Und dass, wo wir so gut in der Wertung lagen! Doch Uwe startete den Evo wieder, der Karren sprang an. Wir fuhren mit ca. 10 bis 15 Sekunden Zeitverlust die Prüfung zu Ende und mit ramponierter Tür und Kotflügel ins Ziel. War aber schon lustig, als wir beim nächsten Umlauf an unserer Unfallstelle vorbeifuhren, wo dort dann gerade die Streckenposten unsere verschobenen Rundballen aus dem Weg rollten! 

Doch der Wahnsinn war, dass wir immer noch auf Gesamtrang fünf lagen, trotz des kleinen Missgeschicks! Einfach unglaublich! Nach der Rallye mussten wir als fünfter dann auch noch zur Nachkontrolle antreten. Nach umgehender Prüfung, war aber alles in Ordnung. Doch da der Erste im Gesamt aufgrund eines Regelverstoßes aus der Wertung genommen wurde, landeten wir schlussendlich sogar noch auf Gesamtrang vier!   Ein Wahnsinnsresultat! Da war unser  Top-Ten-Platz. Hätte gar nicht besser laufen können! Ohne den Ausrutscher wäre es sogar noch ein dritter Gesamtrang geworden! Doch mit Platz vier sind wir mehr als zufrieden! So muss das weiter laufen! Gripp ist alles!!

Startnummer: 20  Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: Mitsubishi EVO 
Gruppe: H16 
Rallye Oberberg 2015


Rasante Rallye-Action im Westerwald

 Die Rallye Kempenich Anfang März lief ja richtig gut und vielversprechend für uns. Am Samstag den 11. April 2015 ging es dann nach Altenkirchen zur Westerwald-Rallye.
Voll motiviert bis in die Haarspitzen, noch mit dem guten Resultat der Kempenich-Rallye gestärkt, hofften wir, dass es im schönen Westerwald ähnlich gut laufen würde.
Ich hatte ja mächtig Spass im neuen Evo und freute mich riesig darauf, dass es wieder mit Rallye im Programm weiterging. Bei der Rallye-Westerwald sind wir vor drei Jahren das letzte Mal an den Start gegangen.
In diesem Jahr hatte der Veranstalter ein Sporthotel als neues Rallyezentrum mit ausreichend Platz für die Rallye-Meute vorzuweisen. Eine tolle Location. Überhaupt war die gesamte Veranstaltung sehr gut organisiert.
Es warteten drei anspruchsvolle Prüfungen auf uns, die je zwei Mal in Wertung gefahren wurden.

War schon eine enorme Herausforderung, was von den Teams abverlangt wurde. Ziemlich knifflige, kurvige Passagen, wechselten mit schnellen Geraden und man musste dann die Geschwindigkeit hart reduzieren um die nächste Kehre noch zu erwischen. In Prüfung Nr. 1 hatten wir einen kleinen Abflug.

Beim Anbremsen einer Linkskehre waren wir auf Dreck ausgerutscht und im gegenüberliegendem Graben gelandet. (Dank Allradantrieb waren wir aber auch fast genauso schnell wieder draussen, wie wir reingekommen sind.)

In der darauffolgenden Prüfung hatten wir allerdings richtig Glück. Kurz nach dem Start der Prüfung brach das Heck des gelb-blauen Japan Sportlers aus! Auf meiner Seite kam die Leitplanke bedrohlich immer näher und ich dachte schon, dass wir wir jetzt frontal da einschlagen! Irgendwie hat es Uwe aber in einer fahrerischen Meisterleistung geschafft das Auto noch gerade so abzufangen! 

Wir haben darauf die Leitplanke nur leicht hinten rechts touchiert, wodurch das Auto auch gleich wieder in die richtige Richtung manövriert wurde! Puh, das war verdammt nochmal knapp! Hätte auch anders ausgehen können. Irgendwie hatten die Hinterreifen wohl noch keine optimale Temperatur und damit auch nicht den perfekten Grip. 

Die darauffolgenden Prüfungen sind dann Uwe und ich mit etwas weniger Risiko zu Ende gefahren und erreichten wohlbehalten, bis auf den kleinen Kratzer das Sporthotel, Ziel der Westerwald 2015 mit Gesamtrang 22 und Klassenrag drei. Nicht den erwarteten Top-Ten Platz, aber Hauptsache noch heil! Doch wer uns kennt, der weiss, dass wir uns von so einem kleinen Ausrutscher nicht unterkriegen lassen. Bei der Nächsten Rallye, der Rallye Oberberg Anfang Mai greifen wir wieder an und versuchen es dann unter die ersten 10 Ränge zu kommen. Drückt die Daumen! Bis dahin. 

Startnummer: 5  Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: Mitsubishi EVO 
Gruppe: H16 
Rallye Westerwald 2015


Gelungene Premiere im Allrad-Monster!

Nach der für mich wie immer langen Winterpause, ging es endlich wieder mit dem Motorsport los. Am Sonntag den 08.März 2015 war die Rallye Kempenich direkt vor meiner Haustüre der erste Saisonauftakt zur Rallye-Saison 2015.

Dieses Jahr gibt es einige Neuerungen. Natürlich haben Uwe Hahne und ich das Ziel, wieder an alte Erfolge wie im vergangen Jahr anzuknüpfen. Im letzten Jahr konnten wir die Meisterschaft der Youngtimer-Rallye-Trophy gewinnen, was sicherlich als ein riesiger Erfolg zu werten ist.

Doch nun sind wir offen für Neues und für neue Erfolge. Im Winter wurde ein neues Wettbewerbsfahrzeug angeschafft.       Wir starten jetzt auf einem 300 PS starken Mitsubishi Lancer Evo 6! Das Auto ist ein ehemaliges Gassner-Motorsport-Fahrzeug welches bereits in der Deutschen-Rallye-Meisterschaft zahlreiche Siege und Erfolge eingefahren hat. Wir freuen uns sehr auf die neue Aufgabe und hoffen mit dem Rallyeauto in die vorderen Plätze im Gesamtklassement einfahren zu können.

Die Rallye Kempenich war Wettbewerb und unser erster Testeinsatz zugleich. Wir sind nur vor der Rallye erst 10 Kilometer mit dem neuen Rallye-Japaner gefahren. Also alles neu. Nur gut, dass ich mal einen Mitsubishi Lancer von Frank Färber gefahren bin. Diese Erfahrung kam uns jetzt zugute. Da ich natürlich nur wenige Kilometer in der Nähe von Kempenich entfernt zu Hause bin und Uwe Hahne und ich auch als Bewerber für den ausrichtenden Verein, den Motorsportclub Kempenich an den Start gehen, lastete nicht zuletzt Dank des neuen Top-Autos eine enorme Erwartung auf uns. Ziemlich viele Augen waren auf uns gerichtet. 

Nachdem wir unser neues Fahrzeug am Vortag vor der Rallye noch reparieren mussten, als der Motor nicht mehr ansprang, ging es bei der Rallye Kempenich am darauffolgenden Tag dann ohne Probleme los. Nach kurzer Eingewöhnung bei der ersten Prüfung, liefen die fünf restlichen Prüfungen bei herrlichem Wetter und mega vielen Zuschauern echt super. Das ging richtig vorwärts in dem "Allrad Koffer". Ich hatte mächtig Spass im neuen Nippon-Sportler. Das macht richtig Lust auf mehr. Ein elfter Platz in der Gesamtwertung ist am Ende herausgekommen. Viel mehr als wir erwartet hatten. Uwe hat einen super Job gemacht und die Umstellung vom heckgetriebenen BMW zum Allrad prima hingekommen. Echt eine tolle Rallye. So kann es weitergehen, Die nächste Rallye im gelb-blauen Japaner ist die Rallye Westerwald in Altenkirchen am 11. April. Da gehts wieder vorwärts. Immer aufs Gas! Bis dahin.

Startnummer: 11   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: Mitsubishi EVO 
Gruppe: H16 
Rallye Kempenich 2015

Fotostrecke 2014!

Wir haben es geschafft!

Meister Youngtiner-Rallye Trophy 2014

Startnummer: 39   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye-Köln-Ahrweiler 2014

Nullrunde! Der erste Ausfall!

    

Die letzten beiden Rallyes des Jahres standen an und es ging langsam aber sicher dem Endspurt entgegen. Nach der abgelaufenen Reckeneberg Rallye war die nächste Station der Rallye Quertreiber der Youngtimer-Rallye-Trophy die Rallye-Bad-Emstal vom 10. bis 11. Oktober 2014. Das Rallyezentrum der Rallye liegt im schönen Örtchen Wolfhagen in Nordhessen. Uwe Hahne und ich waren mit dem E30 M3 als immer noch Meisterschaftsführende angreist und versuchten wie bei allem Rallyes 2014, wieder so viele Punkte wie möglich mitzunehmen um den ersten Platz in der Meisterschaft zu behalten und weiter ausbauen, oder sogar schon den Sack schon ganz zumachen zu können.  

Aber wie sich später herausstellte, sollte es nicht unser Wochenende werden. Irgendwie lief es von Anfang an nicht richtig rund. So gab es erstmals schon bei der technischen Abnahme Probleme, die wir beheben mussten.

Beim Aufschrieb am darauffolgenden Tag lief es auch nicht ganz so einfach ab wie ich es mir gedacht hatte. Doch dann ging es endlich los. Nach den ersten drei Prüfungen schafften wir es dann noch bis zur Halbzeit in den Service. Doch nach dem Service wollte der M3 irgendwie nicht mehr anspringen. Auf einmal sprang er aber dann doch noch an und die Drehzahl stieg im Leerlauf ohne Gas zu geben in die Höhe. Es gab ein Problem mit dem Kaltlaufregler. Ein Kabel im Regler hatte wohl einen Bruch. Bei der Kempenich-Rallye vor zwei Jahren hatten wir dasselbe Problem, es aber noch irgendwie lösen können. Wir versuchten den Regler mithilfe von Kabelbindern zu reparieren, was sogar für eine Zeit funktionierte. Wir starteten noch bei der nächsten Prüfung, mussten aber während der WP dann endgültig aufgeben, da die Drehzahl wieder unkontrolliert schwankte. Also wars das dann für diese Rallye und wir stellten den M3 auf dem Anhänger ab und konnten bereits früher die Heimreise antereten.

Der M3 ist wirklich absolut zuverlässig. Nach ca. 37 Rallyes ohne technischen Defekt, war es unser erster Defekt-Ausfall mit dem M3. So was kann halt passieren. Steckt man eben nicht drin. Entspricht ja einer Ankunftsquote von 98 Prozent. Beim Lancia hatten wir vor dem BMW kaum 40 Prozent Zielankunft. In der Meisterschaft sind wir aber trotzdem immer noch in Front, doch jetzt wird es beim Finale bei der Rallye-Köln-Ahrweiler aber nochmal spannend. Da geht es jetzt um alles! Direkt vor meinem Heimpublikum. Gibt hoffentlich ein tolles Finale. Drückt die Daumen.

Startnummer: 15   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Bad-Emstal 2014

Der Nordschleifen-Abschluss!

 Das letzte Rennen zur Rundstrecken-Challenge 2014 in Wertung fand am 27. September statt, natürlich wie immer auf der guten alten Nordschleife, wo denn sonst!  Nach dem Spass bem letzten Lauf Ende August hatte ich wieder richtig Lust am Fahren bekommen und freute mich auf das bevorstehende Finale vor der Winterpause.

So ging es los und ich konnte dann zum letzten Mal 2014 die Nordschleife unter die Räder nehmen. Das Wetter blieb trocken. Obwohl es zwischenzeitlich etwas wechselhaft war, blieb der Regen aus. Ich hatte sofort wieder mein gewohntes Tempo und konnte einen ordentlichen Speed gehen. Die Zeiten in den schnellen Runden waren in Ordnung. Nur in den Bestätigungsrunden konnte ich die Zeit nicht genau auf den Punkt bringen. Es passte einfach nicht, obwohl ich es versucht hatte ordentlich zu meistern. Da muss ich für nächstes Jahr dran arbeiten! Das muss besser werden!

Zudem kann man im Rennbetrieb nie genug aufpassen. Speziell in der RCN wo die Geschwindigkeiten und die Rundenzeiten aufgrund der Aufgabenstellung unterschiedlich sind, muss man sich enorm konzentrieren, dass man seinen Rhythmus nicht verliert. Aber auch die vielen unterschiedlichen Fahrzeuge, als auch die anspruschsvolle Strecke stellen Gefahren dar, denen man sich stellen muss und denen man gewaschsen sein muss. Auch da muss ich immer dran arbeiten, denn als Teilnehmer mit einem kleinen Fahrzeug muss ich noch mehr Rücksicht auf die grösseren Fahrzeuge nehmen.

Vielen Dank an dieser Stelle an mein Ramaracing-Team für die schon seit Jahren gute Zusammenarbeit und die tolle Unterstützung. Danke an alle für die tolle Saison. 2015 geht es natürlich wieder rund. Aber erstmal heisst es: Ab nach Hause, Winterpause! See you @ the track 2015.

Rallye-Reckenberg. Es läuft weiter voran!

Nach dem tollen Abenteuer auf der Nordschleife Ende August stand wieder Rallye an. Die letzten drei Rallyes der Saison lagen noch vor Uwe Hahne und mir. Es ging ins letzte Saisondrittel und in die heisse Phase, schliesslich wollen wir mit aller Macht versuchen unseren ersten Rang in der Youngtimer-Rallye-Trophy zu behalten und auch zu festigen.

Am 20. September waren wir bei der Rallye-Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück, in der Nähe von Kassel und Paderborn am Start. Es war bereits mein vierter Start bei der Rallye Reckenberg. Diese Rallye war immer für eine Wertungsprüfung mit einem riesen Sprung über eine Kreuzung berüchtigt, doch nach einem Unfall 2012 wird diese nicht mehr gefahren. Desweiteren wird bei Rallyes normalerweise nicht alltäglich, dort immer auf einem Militärflugplatz, einer Airbase gefahren, was in diesem Jahr auch so war.

Das Wetter war ziemlich wechselhaft und morgens beim Abfahren total neblig. Wir hatten besonders auf der Airbase Prüfung richtig Probleme mit dem Grip. Im ersten Durchgang wären wir sprichwörtlich fast abgeflogen. Muss wohl am Asphalt oder an den Reifen gelegen haben, aber auf der Airbase hatten wir richtig viel Zeit verloren, so dass wir nur Zweite in der Klasse wurden. Im Vorfeld war uns aber auch klar, dass wir, wenn wir irgendwie ins Ziel kommen, unsere erste Position in der Meisterschaft in jedem Fall behalten würden, also ging der Zweite Rang in Ordnung. Hauptsache im Ziel und Punkte gesammelt. So müssen wir weitermachen, Nächste Gelegenheit ist dann die Rallye-Bad-Emstal Anfang Oktober. Bis dahin. Immer Kontakt zur Strasse halten!

Startnummer: 32   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Reckenberg 2014

Volle Attacke!

Gas geben und Spass dabei!

Endlich war es wieder soweit. Nach der langen Sommerpause ging es wieder auf der Nordschleife weiter. Ich hatte ja schon fast so etwas wie Entzug und war total froh nach den ganzen Rallye-Abenteuern der letzten Wochen auf dem Beifahrersitz endlich wieder ein Lenkrad vor der Nase zu haben. Natürlich hab ich mich auch total darauf gefreut auf der Nordschleife zu starten. Am 30. August 2014 ging es für mich und das Ramaracing-Team zum 7. Lauf der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring RCN.

Nach dem Letzten verregneten Rennen Mitte Juli hoffte ich jetzt auf etwas besseres, zuminest trockenes Wetter um wieder richtig Gas geben zu können. Aber erst mal stand vor dem Start aufgrund des wechselhaften Wetters ein kleiner Poker an. Ich entschied mich auf Risiko und montierte profillose Reifen / Slicks auf den GTI obwohl der Himmel total bewölkt und grau war, es aber ab und zu nur ganz wenig regnete. Natürlich hätte es jederzeit richtig mit dem Regen losgehen können, doch meine Entscheidung erwies sich als goldrichtig. In den ersten beiden Runden regnete es ganz leicht und dann lies es aber bis zum Ende nach und die Strecke war komplett trocken.

Also konnte ich voll angreifen. Wie immer hat es mir richtig Spass gemacht auf der Nordschleife im Renntempo unterwegs zu sein. Ich hatte tolle Zweikämpfe um die Positionen auf der Strecke und konnte gute Rundenzeiten einfahren. Beinahe wäre ich noch über eine Türe gehahren, die ein Konkurent auf der Strecke verloren hat! Doch es es ist gut gegangen. Es war ein richtig toller Renntag. So muss das sein. Freue mich jetzt schon auf den Saísonabschluss. Das letzte Rennen der RCN Ende September. Da geht es nochmal rund! Bis dahin. Das Rechte Pedal ist das Beste!

 

Rallye Oberehe. Back in Action!

Dierekt eine Woche nach dem Abenteuer beim Eifel-Rallye-Festival auf dem Porsche konnte ich schon bereits eine Woche später wieder in den BMW umsteigen. Die bekannte Rallye Oberehe stand als Meisterschaftslauf zur Youngtimer-Rallye-Trophy am 02. August 2014 auf meinem Terminplan. Das Rallyezentrum liegt in Hillesheim bei Gerolstein

Uwe Hahne und ich konzentrieren uns momentan darauf, unsere Gesamtuehrung in der Trophy zu verteidigen. Daher muessen wir in jedem Fall bei jedem Wertungslauf an den Start gehen und versuchen, so viele Punkte wie möglich einzufahren. Also reisten wir mit der Devise ins Ziel kommen und Punkte mitnehmen in die Eifel.

Bei der Rallye Oberehe war wie immer ein hochkarätiges Starterfeld vertreten. Auch aus den angrenzenden Nachbarländern wie Belgien, Luxemburg und auch den Niederlanden kamen zahlreiche Starter.

Sechs Prüfungen inmitten der landschaftlich schönen Vulkaneifel standen auf dem Plan. Dabei gab es drei Verschiedene WP's die jeweils doppelt durchfahren wurden. Uwe Hahne und ich lieferten mit dem M3 eine starke Vorstellung ab, doch an den bärenstarken und ultraschnellen Opel Manta B 400 in unserer Klasse kamen wir nicht heran. Das Ding ging ab wie eine Rakete! In der allerersten Prüfung waren wir sogar schneller, doch danach konnten wir nicht mehr dranbleiben. Daher blieb dann Klassenrang 2. Doch das ist voll in Ordnung. Punkte mitgeholt. Nach der Rallye wurden wir noch zur technischen Kontrolle gebeten, um unser Fahrzeug auf Wettbewerbskonformität zu überprüfen. Da war ich schon aufgeregt, doch es hat hingehauen. Bei der nächsten Rallye sind wir natürlich wieder am Start. Diesmal geht es dann nach Rheda-Wiedenbrück zur Reckenberg Rallye Mitte September. Bis dahin. Immer am Gas bleiben!

Startnummer: 22   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Oberehe 2014

Eifel-Historic-Rallye-Festival!

Die einzigartige Rallye-Party!

Das ganz besondere Ereignis und Event für dieses Jahr stand in diesem Jahr vom 24. bis 26. Juli an. Das Eifel Historic-Rallye-Festival in Daun inmitten der malerischen Vulkaneifel.  Das ultimative Highlight und ein absoluter Pflichttermin für jeden Rallye-Fan. Nirgens sonst gibt es so viele einizigartige Rallye-Boliden mit Rallye-Historie, unter anderem auch Gruppe B Boliden wie Audi Quattro S1, Lancia 037 u.a. hautnah in Action zu sehen. Über 150 Rallyeautos waren mit von der Partie.

Seit meinem letzen Start bei der Eifel-Rallye 2010, damals noch mit Uwe im Lancia war die Eifel-Rallye noch ein offizieller Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft. Mittlerweile seit 2012 fungiert die Veranstaltung unter Eifel-Rallye-HIstoric-Festival als Demonstrationslauf, doch von der Faszination ist nichts verloren gegangen. Im Gegenteil, die Zuschauerzahlen und das Interesse sind grösser geworden als je zuvor. Schon letztes Jahr als ich wieder als Zuschauer an der Strecke stand, dachte ich mir: "Hier musst du wieder dabei sein. Das ist klasse".

Tatsächlich habe ich es dann schon in diesem Jahr geschafft zurückzukommen und das gleich mit einem richtigen "Knaller-Auto". Zusammen mit dem Düsseldorfer Porsche-Händler Rüdiger Bähr hatte ich die Ehre ein Team mit ihm zusammen auf dessen guten alten ultraschnellen Porsche 911 RS zu bilden. Die Sensation. Wir starteten zudem auch noch als allererstes Auto vom gesamten Feld. Ausserdem war der Porsche mit Abstand das lauteste Fahrzeug was im Feld war und das nit dem aufffälligsten Klang. Gäbe es ein Pokal für den besten Sound, wir hätten ihn gekriegt!

Es war wirklich toll wieder bei der Veranstaltung im Rallyeauto zu sitzen. Besonders bei so vielen Zuschauern und in so einem super Fahrzeug. Die ganzen Tage bin ich voll auf meine Kosten gekommen und hatte meinen Spass. So muss das sein. Sogar die Schotterprüfung, die wir mit dem Porsche nicht fahren konnten, durfte ich auf einer Renault Alpine miterleben. Das ist Action! Leider hat es mit dem mir bis dahin noch nicht vertrauten Aufschrieb-System nicht ganz so hingehauen wie ich das gerne gehabt hätte. War ich doch entgegen meiner Routine ziemlich aufgeregt. Dann können Fehler reinkommen. Aber so ist das manchmal im Sport. Es läuft eben nicht immer alles 100-Prozent perfekt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Rüdiger für die tollen Tage. Rallye vom Feinsten mit allerhand Erlebnissen drumherum. Jetzt geht es aber direkt Anfang August wieder nur ein paar Kilometer von Daun entfernt am kommenden Wochenende direkt wieder mit Rallye weiter. Die Rallye Oberehe steht an. Da sitze ich dann wieder bei Uwe im M3. Ab auf die Piste!

 

Startnummer: V1 Baehr, Rüdiger (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: Porsche 911 Carrera

Eifel Rallye Festival 2014

Die wilde Rutschpartie!

Auf der Suche nach dem richtigen Grip!

Mein letztes RCN-Rennen der Rundstrecken-Challenge Nürburgring fand ja im Rahmen des coolen 24-Stunden-Rennens Mitte Juni statt. Das war wirklich richtig klasse an den vielen Zuschauern vorbei zu düsen!  Mein nächstes RCN Rennen hatte ich dann am 12. Juli. Eigentlich hatte ich ja Mitte Juli wie gewöhnlich mit warmen und trockenem Wetter gerechnet, doch bereits eine Woche vorher ging der grosse Regen los und hörte fast kaum auf.

So musste ich im Vorfeld einige Stunden vor dem Rennen mal wieder grübeln, was ích denn jetzt bloss für Reifen aufziehen soll. Der Himmel war mit Wolken grau in grau durchzugen, doch es regnete nicht und die Strecke war auch wieder trocken. Was tun? Regenreifen? Pokern?. Nein dann doch lieber die Safety-Variante auf Nummer sicher und auf Strassenreifen starten, da kann ich dann bei allen Bedingungen durchfahren, egal was kommt! Dachte ich mir. Doch es kam natürlich ganz anders.

Sicher hatte ich mich voll auf das RCN Rennen gefreut, da das letzte ja so viel Spass gemacht hatte. Doch das was sich mir diesmal beim Rennen bot benötigte meine ganze Routine und mein komplettes Fahrkönnen.

Kurz vor dem Start fing es dann doch leicht zu regnen an und ich dachte noch, dass ich jetzt mit den Strassenreifen goldrichtig läge, doch es kam nicht so. Der Regen wurde beim Start stärker, doch so etwas hatte ich nach dem Start auch noch nie erlebt. Bereits in den ersten Kurven begang der Golf extrem zu rutschen. Das war total unnormal, das Fahrzeug schob fast in jeder Kurve über die Reifen. Manchmal sogar über alle vier Reifen. Jeder Gaspedal-Stoss, fast jedes Bremsen und Lenken machte sich auf der Piste mit einem Rutscher bemerkbar! Ich bin da wirklich total rumgeeiert! Fahren wie auf Schmierseife! Ich musste echt alles aufbieten um das Fahrzeug auf der Strecke zu halten! War schon ein paar mal wirklich kurz vor einem beinahe-Abflug, doch so durfte und so sollte es auch nicht kommen. Gott sei Dank. Bloss nicht noch so ein Desaster wie beim letzen Jahr, wo ich den guten 1er Golf sehr zerstört hatte, als in Breidscheid ja dann die Mauer zu nahe kam. 

Daher beschloss ich dann einfach irgendwie durchzufahren und über die Runden zu kommen. Zusätzlich plagte mich auch noch eine Rippenverletzung, was die Sache sicher nicht einfacher machte. Mein Ziel war einfach ins Ziel zu kommen um noch für den MSC-Kempenich in Wertung klassiert zu werden. Die letzten Runden waren wirklich extrem hart. Überhaupt hatte ich noch nie so ein hartes Rennen, doch ich hatte es geschafft! Was für eine Erleichterung. Regenreifen wären die bessere Wahl gewesen. Platz 6 von 8 in Wertung sprang heraus. Doch das Ergebnis war mir nicht wichtig. Hauptsache angekommen und alles heile gelassen! Daran denken: "Immer auf der Strecke bleiben!". 

Volle Kanne in der Grünen Hölle des Nordens!

Nach der tollen 24-Stunden Woche, wo ich wie bereits geschrieben, mächtig Spass hatte ging es in meinem Termin-Planer 2014 wieder mit Rallye weiter. Die weit entfernteste Veranstaltung des Jahres in der Nähe von Bremen auf dem berüchtigten IVG-Gelände stand an. Es ging zur Doppelveranstaltung der Rallye Buiten un' Binnen/ Visselfahrt am 28. Juni 2014.

Uwe Hahne und ich sind mit Wohnmobil und dem guten M3 hinten dran bereits am Vortag vor der Rallye angerereist mit dem Ziel unsere Führung in der Youngtimer-Rallye-Trophy zu verteidigen oder sogar auszubauen.

Die Prüfungen fanden auf dem sogenannten IVG-Gelände statt. Ein riesiges abgesperrtes Areal, das unter anderem im zweiten Weltkrieg dazu benutzt wurde um Munition herzustellen. Zuschauer werden auf dem Gelände nicht zugelassen, denn sie könnten sich verirren. oder in einen unterirdischen Bunker fallen! Das Gelände ist die Besonderheit und auch die Herausforderung bei dieser Rallye. Nirgens ist es speziell als Beifahrer so wichtig ganz genau und präzise Ansagen zu geben. Alles sieht gelich aus. Die Strassen sind gerade so breit, dass nur genau ein Auto gerade so drauf passt. alle paar Meter kommt eine Kurve. Der kleinste Fehler und man landet sofort im Unterholz oder einem Bunker/Haus.

Doch Uwe Hahne und ich meisterten die insgesamt 12 Durchgänge verteilt auf zwei Rallyes ohne irgendwelche Probleme. Sogar das Wetter hatte gehalten und wir sind bis kurz vor dem Ende trocken durchgekommen. Selbstverständlich konnten wir auch ein gutes Tempo geben und lagen konstant im vorderen Drittel. Auch der M3 spulte ohne Mucken seine Runden ab, ausser einem Wackelkontakt in einem Relais am Vortag bei der Anreise lief der Wagen wie immer super zuverlässig.

Wir sind wriklich gut und mit ordentlichem Tempo durch die harten Prüfungen gekommen. Am Ende des Rallyetages gab es zwei Klassensiege zu feiern. Das war richig Klasse! So haben wir unseren Vorsprung in der Gesamtwertung der Trophy jetzt auf ganze 12 Punkte ausbauen können. Ziel erfüllt. Doch es kommen aber noch einige Rallyes. Wir müssen jetzt auf Konstanz fahren. Die nächste Rallye in Wertung ist dann die Rallye Oberehe in Hillesheim Anfang August. Zuvor ist aber noch Ende Juli das Eifel Historic-Rallye-Festival iin Daun. Da starte ich auf einem Porsche 911 RS. Da freue ich mich schon voll drauf. Leute kommt dahin, das gibt ne Party!  

Startnummer: 4   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Buiten un' Binnen / Visselfahrt 2014

 

1a Speedweek!

 Die 24-Stunden Vollgas-Woche!

Mein Highlight des Jahres stand endlich wieder vor der Tür. Das berühmte und berüchtigte 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring ging vom 17.bis 20. Juni 2014 über die Bühne.

Natürlich darf ich bei diesem Mega-Spektakel nicht fehlen. Ganz nach dem Motto: Mittendrinn statt nur dabei. Bereits am Montag vor dem Rennen war ich schon mit von der Partie und hatte den LKW für HE Motorsport an die Str ecke gefahren. Damit konnte die Woche losgehen. Viele Dinge standen auf dem Programm. Unter anderem auch der Adenau Racing Day am Mittwoch Abend vor dem Rennen. Mein ganz persönlicher Höhepunkt war aber das RCN-Rennen, Rundstrecken-Challenge Nürburgring, am Donnerstag.

Trotz eines Testtages im Vorfeld mit zwei Rennfahrzeugen für das 24H-Classic-Rennen, hatte ich mich entschieden das RCN-Rennen zu fahren. Endlich ging es wieder los, denn seit dem Totalausfall im April und den anstehenden Reparaturen konnte ich vorher nicht mehr ins Lenkrad des Golf GTI greifen. Daher freute ich mich umso mehr wieder die Nordschleife unter die Räder nehmen zu können. Ganz besonders natürlich vor so einer tollen Kulisse wie beim 24-Stunden Rennen wo die Zuschauer bereits eine Woche vorher schon direkt an der Strecke campen.

Ich hatte aber auch die wichtige Aufgabe den GTI unbeschadet über die Renndistanz zu bringen, da das Fahrzeug im Anschluss an mein Rennen direkt an zwei Argentinier vermietet war, die dann damit beim 24-H-Classic Rennen starteten. Sogar deren Namen standen schon auf dem Auto!

Also musste meine Divise lauten ohne zu hohes Risiko durchzufahren, da sonst die Argentinier die lange Reise auf sich genommen hätten ohne Rennen fahren zu können. Doch es hat super geklappt und wieder riesigen Spass gemacht. War ein wirklich hartes Rennen mit vielen Gelbphasen und Unfällen.

Auch ich hatte einige Schrecksekunden als genau unmittelbar vor mir ein Fahrzeug eine riesige Menge Öl auf der Strecke und meiner Frontscheibe verteilt hatte. Aber ich konnte die Situation meistern und schliesslich das Rennauto nach der Zieldurchfahrt glücklich an zwei strahlende Argentinier übergeben, die dann ebenfalls ohne Probleme ihr Training und Rennen durch fuhren.

Als Ergebnis ist ein dritter Rang in meiner Klasse herausgekommen. Damit kann ich zufrieden sein, da ich auch in erster Linie das Auto heil lassen wollte und daher auch nicht am absoluten Limit gefahren bin. Es hat alles einen totalen Spass gemacht und ich hatte ganz sicher eine tolle und ereignisreiche Woche am Ring und auch viel Freude bei meiner Arbeit zusammen mit HE-Racing, die u.a.ja zwei Fahrzeuge beim 24-H Rennen eingesetzt hatten. So muss das sein, Immer mit Spass dabei! Das nächste Rennen hab ich dann wieder Mitte Juli auf der Norsdchleife.  Da  will ich wieder ordentlich angreifen. Drückt die Daumen: 

  

Volle Attacke!

Mega Rallye-Spass bei der Rally Grönegau 2014

Nach den beiden Siegen bei der Rallye Kempenich und der Rallye Oberberg war die Rallye-Saison 2014 für Uwe Hahne und mich bisher optimal verlaufen. Besser hätte es gar nicht mehr gehen können, Noch nie zuvor sind wir so gut in eine Saison gestartet wie in diesem Jahr.

Im Rallye-Kalender 2014 ging es für uns zum dritten Meisterschaftslauf der Youngtimer-Rallye-Trophy am 07. Juni 2014 zur Rallye Grönegau. Das Rallye-Zentrum liegt in der Stadt Melle in der Nähe von Osnabrück.

Eine Premiere. Es war unser erster Start bei dieser Rallye und wir freuten uns auch schon lange im Voraus mal bei einer Rallye zu fahren wo wir noch nie gestartet waren.

Vier Prüfungen die jeweils doppelt befahren werden mussten standen an. Dabei muss ich sagen, dass mir die Prüfungen vom Layout und Anspruch her sehr gefallen haben. Es war alles dabei was ein Rallyefahrer so braucht. Unzählige spektakuläre Ortsdurchfahrten, Sprungkuppe, Drifts, Viele Zuschauer und nicht zuletzt auch noch gutes warmes Wetter. Das alles in allem machte den Rallyetag perfekt. Uwe ist ein gewaltiges Tempo angegangen.

Das war eine unserer besten Rallyes, obwohl wir die Strecken und die Rallye nicht kannten. Es lief einfach super. Besonders in Prüfung zwei und sechs waren wir ultra-schnell und konnten sogar einen bisher schnelleren Konkurenten vor uns her jagen! Das war richtig Action. Auch der M3 lief wieder mal perfekt wie ein Uhrwerk ohne jegliche Probleme.

Am Ende waren wir aber auch richtig fertig. Nach den gemeisterten 75 Kilometern Wertungsprüfung hatte uns doch die Hitze bei ca. 30 Grad ein wenig zu schaffen gemacht. Doch die Mühe hat sich gelohnt. Platz sieben im Gesamtklassement und ein weiterer Klassensieg, bereits der dritte in Folge! Jetzt haben wir einen richtigen Lauf! Die nächste Rallye ist dann im hohen Norden, die Rallye-Buten und Binnen/Visselfahrt. Eine Doppelveranstaltung in der Nähe von Bremen, Bis dahin. Immer am Gas bleiben!

Startnummer: 13   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Grönegau 2014

Komplett-Sieg im Bergischen Land.

Alles abgeräumt!

Am 27.April trafen sich etwa 80 Rallyeteams zur 8. ADAC Rallye Oberberg in Lindlar im Bergischen Land.
Mit der Startnummer 20 waren auch Uwe Hahne und ich auf unserem BMW M3 E 30 mit dabei.

Nach dem tollen Erfolg mit Klassen- und Gruppensieg bei der Rallye Kempenich Anfang März wollten wir natürlich so weitermachen und möglichst viele Punkte für die Youngtimer-Rallye-Trophy einfahren.
Die Einführungsrunde erfolgte bei strömendem Regen und alle Teams zogen Regenreifen auf. Da die Rallystrecken im Laufe des Tages abtrockneten, war die Reifenwahl nicht optimal.
Man hätte Pokern müssen und auf Trockenreifen setzen, aber dass es so schnell abtrocknen würde, konnte wirklich keiner erahnen. Uwe und ich kamen gut durch die Prüfungen. Wir befanden uns ständig im vorderen Feld der Teilnehmer.

Die spektakuläre Sprungkuppe im Industriegebiet auf Prüfung 3 und 6 wurde in diesem Jahr nicht mehr gefahren. Doch das tat der Spannung keinen Abbruch. Wir hatten viel Spass und konnten einen ungefährdeten Klassen- und Gruppensieg einfahren. Echt prima. Wir hatten uns im Ziel richtig gefreut.

Doch damit nicht genug. Sogar der Sieg in Mannschaftswertung unseres Motorsportclubs MSC-Kempenich konnte errungen werden, da die anderen drei Teams des MSC-Kempenich auch sehr erfolgreich waren.

Die MSC Teams hatten nicht nur drei Klassesiege erkämpft sondern waren inklusive uns mit drei Teams sensationell in den TOP 10 gelandet.
Noch nie in der 40 jährigen „Rallyegeschichte" des MSC Kempenich war man im Rahmen einer Veranstaltung insgesamt so erfolgreich dabei.

Das freut uns natürlich noch mehr! So kann es wirklich weitergehen. Echt der So viele Pokale auf einem Tisch hatte ich noch nie gesehen. Total der Wahnsinn. Da hatten wir wirklich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Allesabgeräumt! Das nenne ich mal ein erfolgreiches Wochenende. Bis zum nächsten Rallye-Abenteuer!

Startnummer: 20   Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Oberberg 2014

Ausfall zum Nordschleifen-Auftakt!

Nach der tollen Rallye Kempenich ging es endlich Anfang April wieder auf die Nürburgring-Nordschleife. Die Saison der RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring ging am Samstag den 05.April wieder los. Wie in den vorherigen Saisons, starte ich auch in diesem Jahr für das Ramaracing-Team mit meinem gewohnten und bewährtem Fahrzeug dem VW Golf GTI mit meiner Stamm-Startnummer, der 411. Auf den Saisonauftakt hatte ich vorab sehr hingefiebert, denn ich freue mich immer, wenn es nach der Winterpause  wieder los geht und ich wieder auf der Nordschleife fahren kann.

Diesmal war es aber besonders, da wir im Rahmenprogramm des 24H-Qualifikationsrennens starteten und fuhren somit auch die 24-Stunden Streckenvariante mit Grand-Prix Kurs inklusive Müllenbach-Schleife aber ohne Mercedes-Arena und natürlich mit der guten alten Nordschleife.

Das Wetter war trotz einiger Schauern am Morgen bis kurz vor dem Start trocken geblieben und wir konnten in letzter Minute noch Slicks montieren, Dann konnte der Ritt in die Grüne Hölle nach Start auf der Grand-Prix-Strecke mit 165 Teilnehmern losgehen! Ich hatte sofort wieder Spass und kam direkt auch wieder in meinen gewohnten Rythmus. Über den Winter wurde die Nordschleife  an einigen Streckenteilen neu asphaltiert und bot wirklich enormen Grip. Ich war gerade in ein paar tolle Positionskämpf verwickelt, als mein Fahrzeug schlagartig keinen Vortrieb mehr entwickelte. Der Motor ging aus und ich musste den Rennwagen auf der Grand-Prix-Strecke auf der Wiese abstellen.

 Echt schade. Ich hatte mich sehr geärgert, da es bis dahin so Spass gemacht hatte! Die Ursache für den Defekt war mal wieder der Zündverteiler. Diesmal hatte die Welle im Verteiler wohl ein wenig Spiel und mir die Verteilerkappe beschädigt. Das wars dann für den Auftakt! Bitter und sehr schade war aber auch das das andere Fahrzeug im Ramaracing-Team ebenfalls ausgefallen war. Diagnose: Motorschaden! So parkten dann auf einmal beide defekten Fahrzeuge in der Box, wobei das Rennen noch voll im Gang war! Totalausfall!   So passiert es manchmal im Motorsport! Doch wer mich kennt, der weiss das ich mich von so einem kleinen Vorfall nicht beindrucken lasse und einfach weiter mache! Beim nächsten Rennen greife ich wieder an! 

Sieg vor heimischer Top-Kulisse!

Endlich ging es wieder los mit Motorsport. Nach der für mich wie immer langen Winterpause und natürlich Motorsport – freien Zeit, war ich froh, dass endlich wieder die Motoren dröhnen konnten. Am Sonntag den 05. März startete der Saisonauftakt 2014 mit der Rallye-Kempenich, direkt vor meiner Haustüre, also ein absolutes Heimspiel. Zudem starten Uwe Hahne und ich auch unter der Bewerbung des Motorsportclub Kempenich. Natürlich waren wir auch wieder im guten bewährten BMW M3 am Start. Unser Ziel war ein gutes Resultat besonders beim Heimspiel.

Es ging direkt von Anfang an gut los. Bei herrlichem Kaiserwetter Anfang März um ca. 20 Grad und Sonnenschein machte es richtig viel Spass die drei Nahe beieinander liegenden Prüfungen, die je ein zweites Mal durchfahren wurden, zu bezwingen. Wir konnten vom Start weg ein richtig gutes Tempo angehen. Es hat richtig Spass gemacht und ich war froh wieder im Rennauto sitzen zu können. Mit ordentlichem Speed kamen wir bis zum Service bei Halbzeit durch die ersten drei Prüfngen.Ausser einer beschädigten Felge lief es sehr gut, denn wir lagen konstant unter den ersten 8 Teilnehmern im Gesamtklassement der Histo-Rallye. So konnte es weitergehen! 

Die Zuschauerkulisse bei der Rallye-Kempenich war wirklich gewaltig. Noch nie hatte ich in Kempenich so viele Zuschauer an und um die Strecke erlebt. Sicherlich war das Traumwetter daran auch nicht ganz unschuldig. Einfach ein toller Rallyetag. Nach dem Service zogen wir bei der zweiten Hälfte der Rallye noch mal ordentlich das Tempo an! Richtig klasse, wir waren richtig flott unterwegs un ich hatte im Auto beinahe den Eindruck, dass den vielen Zuschauern die schnelle Fahrweise sichtlich zu gefallen schien, denn wir sind von aussen immer ordentlich angefeuert worden. Kein Wunder beim Heinspiel! War toll! Hat Spass gemacht. So kann es weitergehen.  

Als Ergebnis kamen ein sechster Gesamtrang der Histo Rallye, sowie Drittbestes Youngtimer-Team und nicht zu vergessen, einen ersten Platz in der Klasse sowie in der Gruppe heraus. Das kann sich sehen lassen! Schön dass es bei meiner Heimrallye zu so einem super Ergebnis gereicht. Freut micht aber auch für den MSC-Kempenich. Toll als aktiver Starter für Kempenich auch dort zu gewinnen! Vielen Dank an alle die an der Strecke gefiebert haben und uns die Daumen gedrückt haben. Danke auch an Uwe für den tollen Job. Jetzt haben wir den Speed!  Die nächste Rallye ist dann in meinem Kalender die Rallye-Oberberg bei Lindlar im Bergischen Land Ende April nach Ostern! Bis dahin!

Startnummer: 119    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Kempenich Historic 2014

Fotostrecke Saison 2013

Race 4 Friends High Five!

Das ganz besondere Event!

Einmal im Jahr findet auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings ein ganz spezielles und sehr besonderes Event statt. Das Race4Friends.

Bereits zum fünften Mal, am 18.November 2013 wurde diese Charity-Veranstaltung ausgetragen und stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto: "Race for Friends High Five". Das absolut besondere an diesem einzigartigen Event ist, dass dieser eine Tag im Jahr, ausschliesslich dazu dient Menschen mit Beeinträchtigung oder Handicap eine Freude zu machen und für diese Menschen einen unvergesslichen Tag zu schaffen. Die Rennfahrzeuge der Teilnehmer werden speziell mit einem Beifahrersitz ausgestattet um die erfreuten Beifahrer der umliegenden caritativen Einrichtungen für einige Runden auf der GP-Strecke zu chauffieren,

Über 2.000 gefahrene Runden, 600 begeisterte Beifahrer, 100 engangierte Helfer, 100 professionelle Betreuer und über 70 einfühlsame Rennfahrer kamen an diesem besonderen Tag zusammen und machten dieses Event zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

Mit grosser Vorfreude auf den speziellen Tag war selbstverständlich auch ich dabei. Bereits zum dritten Mal durfte ich die Teilnehmer über die Renstrecke fahren und es hat wirklich einen enormen Spass gemacht.

Überall sieht man strahlende Gesichter, man spürt die Vorfreude der Teilnehmer bevor sie ins Auto steigen und man merkt den Spass den diese Menschen dann genossen haben, wenn sie wieder mit Grinsen im Gesicht aussteigen. Zu meinem Erstaunen wollen die Teilnehmer im Auto auf der Strecke dann immer schneller fahren. Nach einer Runde zur Eingewöhnung zeigten meine Beifahrer keinerlei Angst und Furcht und wollten immer ein wenig mehr Tempo!

Um die ganzen Emotionen und Eindrücke der Veranstaltung auszudrücken, würde ich wahrscheinlich ein ganzes Buch ausfüllen, doch es ist eine prima Sache das es so eine Veranstaltung gibt. Mir macht es Freude mit meiner Sache dem Motorsport anderen Menschen und besonders Menschen die es eben nicht ganz so gut haben helfen zu können und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal 2014.

Riesen-Chaos und Crash-Festival an der Ahr!

Die Saison der Youngtimer-Rallye-Trophy 2013 ging am 08. bis 10. November mit der traditionellen Rallye-Köln-Ahrweiler mit Start am Freitag dem 08.November vom Rallyezentrum in Mayschoß aus, zu Ende. Natürlich ist die Rallye- Köln-Ahrweiler das absolute Highlight für jeden Rallyefan und ganz besonders auch für Freunde historischer Rallye-Fahrzeuge, denn nirgendwo sonst bekommt man in Deutschland so viele historische Rallyeautos im Wettbewerb zu sehen.

Die Besonderheit der R-K-A liegt aber auch immer noch darin, dass die Wertungsprüfungen vorher nicht besichtigt und abgefahren werden dürfen, zudem ist die Streckenführung bis zum Start geheim. Da es aber für mich meine bereits siebte Teilnahme bei dieser Rallye an der Ahr war und für Uwe Hanhe sogar schon die achte Teilnahme, hatten wir natürlich genügend Erfahrung, um diesen Klassiker erfolgreich zu meistern. 

In der Gesamtwertung der Youngtimer-Rallye-Trophy, liegt Uwe Hahne monentan auf Platz Nr. 3 und ich in meiner Wertungsgruppe auf Platz Nr. 4. Also galt die Devise beim letzten Lauf des Jahres für Uwe, mindestens den 3. Platz zu verteidigen und für mich, zu versuchen, den dritten Gesamtrang noch zu erreichen.

Am Freitag, den 08. November, dem Starttag hatte es ordentlich geregnet und beim Start zur ersten Wetrungsprüfung fiel auch noch unsere Gegensprechanlage aus. (Mal wieder!), die Probleme mit der Sprechanlage hatten uns das ganze Jahr hinweg geplagt, diesmal hatte aber einfach die Batterie den Geist aufgegeben. Dumm nur das ich meine Ersatzbatterie im Serviceauto gelassen hatte. Dann musste ich eben wieder brüllen was das Zeug hält, so dass wir nicht ganz im Blindflug durch die Prüfung irrten.

Am darauffolgenden Tag war das Wetter trocken, sogar teilweise sonnig, die Bedingungen auf den Pisten aber wechselhaft, da es teilweise immer noch nicht richtig abgetrocknet war. Doch genau diese wechselhaften Bedingungen machten es diesmal so extrem schwierig. Man konnte ja nicht wissen ob es beispielsweise hinter einer Kuppe oder einer Kurve noch feucht oder schon trocken war. Selten zuvor hatte ich es erlebt, bei einer Rallye an so vielen Unfällen und Autowracks  vorbeifahren zu müssen! Ein Auto hing sogar ca. 2-3 Meter hoch in einem Baum!

Nachdem die Prüfung Nr. 9 wegen eines schweren Unfalls neutralisiert wurde, kam es in der nachfolgenden Prüfung, die ebenfalls neutralisiert wurde, noch schlimmer! Erneut musste der Rettungshubschrauber gerufen werden, nachdem ein Rallyeauto in einer Rechtskurve von der Piste abgekommen war und zwei nebeneinander parkende Fahrzeuge, ca. 100 Meter entfrent, sprichwörtlich  zusammengeschoben hatte. Gott sei Dank wurde die Funkerin, die sich zu dem Zeitpunkt in einem der Fahrzeuge befand nicht lebensgefährlich verletzt.

Das zeigt leider alles wieder einmal, dass Motorsport nicht ungefährlich ist und Unfälle passieren können, doch man muss in Zukunft versuchen die Risiken soweit wie es möglich ist irgendwie zu minimieren. Mann kann in diesem Jahr mit Glück sagen, dass allen Beteiligten auch bei den anderen Unfällen nicht allzu ernsthaftes passiert ist!

Mit der 10. Prüfung und einem heftigen Dreher in der Prüfung ging es dann weiter, als wir danach in die Prüfung Nr. 11 starten wollten, wurde diese genau wie die beiden letzten Prüfungen 12 und 13 dann auch abgebrochen, da kein Sicherheitsdienst mehr anwesend war! Das totale Chaos! Da war die Rallye dann zu Ende bevor wir nochmal richtig angreifen konnten. So hatten wir eine nicht ganz so tolle Zielankunft in Mayschoß. wie wir sie uns eigentlich erwartet hätten!

Uwe hat den dritten Platz halten können und mir fehlten am Ende ganze 0,25 Punkte auf den Podestplatz, doch es war alles in allem unsere erfolgreichste gemeinsame Saison. 2014 greifen wir wieder erneut an und gehen auf Punktejagd! Muss immer vorwärts gehen! Bis zum nächsten Jahr! Am 09. März 2014 geht es in Kempenich wieder los!

Startnummer: 30    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY22 
Rallye Köln Ahrweiler 2013 

Sieg bei Regenschlacht in Nordhessen!

Mit unserem tollen Auftritt bei der Rallye Reckenberg im September waren wir wirklich sehr zufrieden. Am Samstag den 11. Oktober ging es dann zur Rallye Bad-Emstal rund um den gemütlichen Ort Wolfhagen in der Nähe von Kassel.

Selbstverständlich wollten Uwe Hahne und ich an das Resultat von der abgelaufenen Reckenberg-Rallye anschliessen und waren gut gelaunt und mit bester Motivation nach Nordhessen angereist.

Das Wetter war an diesem Tag wie bereits schon 2009 bei dieser Rallye, total verregnet, also wirklich absolutes Land unter! Die perfekte Gelegenheit für uns, endlich mal die neuen extra für die 200er Rallyes zugelassenen und nur für Regen besorgten Uniroyal-Rain-Sport Reifen auf dem M3 auszutesten.

Sechs Prüfungen mussten befahren werden, wobei nur eine, welche auf einem Kasernengelände stattfand, doppelt gefahren wurde.  Das war wirklich der Wahnsinn, was wir für ein Tempo gehen konnten, voll verrückt!  Ich hatte das Gefühl als wenn wir im Trockenen unterwegs wären, so einen perfekten Grip bauten die Reifen auf. Zusätzlich harmonierte die neue Übersetzung und die neue Hinterachse zusammen in Verbindung mit den Reifen absolut einwandfrei.

Selbst im Drift konnte Uwe den M3 optimal kontrollieren und wir hatten trotz der heftig andauernden Regenschauern richtig Spass im Auto und konnten uns das Grinsen unter unseren Helmen kaum verbergen! Endlich hatten wir dieses Jahr unseren starken Konkurenten in unserer Klasse, Norbert Zaremba im mit deutlich mehr PS ausgestatteten M3, zum zweiten Mal nach der Reckenberg-Rallye, richtig deutlich im Griff. Dieser kam nämlich mit den Wetterbedingungen und den Reifen überhaupt nicht zurecht und so wurde es für uns endlich Zeit zum ungefährdeten Klassensieg und Platz 16 im Gesamtklassement von weit über 100 Teilnehmern!

Wir hatten echt die total riesige Freude im Ziel! Welch eine Wahnsinnsfahrt! Sogar auf der Wiese konnten wir unsere Konkurenz an diesem Tag überholen so gut funktionierte alles! Super Job von Uwe! Echt klasse! Toll war aber auch, dass immer noch so viele Zuschauer bei diesem Sauwetter an die Strecke gekommen waren und knallhart an den Prüfungen ausharrten. 

Bei der Siegerehrung hatte ich Abends noch Bedenken auf das riesige Podest auf der Bühne rauf zu kommen! Uwe Hahne und ich durften ja auf die erste Stufe, ganz nach oben! Echt ein tolles Gefühl! Hat aber geklappt wie unten zu sehen und wir hatten noch einen ordentlichen Applaus bekommen! Echt eine klasse Rallye trotz des Wetters! So kann es laufen!

Jetzt steht nur noch eine Rallye in 2013 an. Die berüchtigte Rallye Köln.Ahrweiler am zweiten November-Wochenende.

Wenn du denkst es geht nichts mehr, stell die Karre einfach quer! Bis dahin!

 

 

Startnummer: 104    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Bad Emstal 2013 


Mit Vollgas zum Angriff!

Nach meinem Nordschleifen-Gastspiel Ende August ging es nicht ganz einen Monat später wieder mit Rallye weiter. Diesmal starteten Uwe Hahne und ich mit dem soundstarken BMW M3 E30 am 21. September 2013 bei der Rallye Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück in der Nähe von Paderborn zum 6. Lauf der Youngtimer-Rallye-Trophy.

Die Reckenberg-Rallye 2013 war eine Rallye mit abwechslungsreichen Prüfungen und vielen Zuschauern am Streckenrand der Wertungsprüfungen. Unter anderem gab es auch wieder eine spektakuläre Prüfung auf einer abgesperrten Militär-Airbase.

Es ging von Anfang richtig gut los. Die technischen Neuerungen am BMW vor der Rallye-Oberehe durch die veränderte Übersetzung und die neue Sinter-Metall-Kupplung machten sich positiv bemerkbar. Zudem hatte der M3 auch eine neue Hinterachse eingebaut bekommen. Wir kamen sehr gut mit dem Fahrzeug und den neuen Umbauten zurecht,  konnten ein richtig schnelles Tempo gehen und lagen konstant unter den ersten 30 Teilnehmern in Gesamtfeld. Das war richtig klasse.

Am Ende im Ziel erreichten wir Gesamtrang 18 von 85 gewerteten Teilnehmern und mussten uns in unserer Klasse einzig einem bärenstarken Opel Manta B 400 geschlagen geben. So kann es weitergehen. Die nächste Rallye ist dann die zweitletzte Rallye für 2013, es geht nach Nordhessen zur Rallye Bad Emstal Ende Oktober.

Startnummer: 27    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D) 
Fahrzeug: BMW M3 
Gruppe: YTY17 
Rallye Reckenberg 2013 


Mit Spass dabei!

Endlich geht es in der Rundstrecke wieder rund! Nach meinem fatalen Ausgang beim 24H-Classic Rennen, stand lange in Frage, ob ich in diesem Jahr überhaupt wieder ins Cockpit auf die Nordschleife zurückkehren würde, doch es muss ja immer weiter gehen! Es war mir auch enorm wichtig alles wieder aus dem Kopf zu bekommen, also einfach wieder rein ins Auto und ab gehts! 

Lauf Nummer 6 zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring stand am 31. August 2013 an. Der gewohnte Golf II mit meiner Nummer 411 war wie immer perfekt zum Start vorbereitet und so konnte der wilde Run losgehen!

Es hat sofort ab den ersten Runden wieder richtig Spass gemacht und ich fühlte mich in meinem Auto und auf der Nordschleife  wieder sehr wohl, kam sofort wieder in meinen gewohnten Rhythmus und hatte so ein Gefühl einfach wieder Zuhause zu sein!  Tolle Positionskämpfe mit einigen Teilnehmern sorgten bei mir wieder für optimales Rennfeeling, so muss es sein!

Ich hatte gepokert und war mit profillosen Slickreifen gestartet. Obwohl das Wetter sehr nach Regen ausgesehen hatte, war die Strecke trocken. Doch als ich meine letzten drei Runden in Angriff nehmen wollte, fing es dann an zu regnen und der Eiertanz auf der Nordschleife konnte beginnen. Wechseln war bei nur noch drei zu fahrenden Runden ausgeschlossen. Also blieb mir nichts anderes übrig als unbeschadet über die Distanz zu kommen! Ich musste mit den Reifen ohne jegliches Profil enorm aufpassen. Schliesslich wollte ich ja auch jetzt nicht nochmal einen Unfall in Kauf nehmen. Schon gar nicht mehr wie beim 24H-Classic! Auf gar keinen Fall!! Auf der ganzen Strecke wurden komplett die Ölflaggen herausgehalten und es war enorm rutschig. Ein BMW M3 aus der grossen Klasse hatte sich im Streckenabschnitt "Flugplatz" direkt vor mir abgedreht. Ich hatte riesiges Glück, konnte gerade noch links auf das Gras ausweichen! War ganz schön knapp! Glück gehabt! Ebenso hatte der M3 Fahrer Glück im Unglück, dass seine mehrfache Piouretten-Einlage ohne Einschlag geblieben war! Es war sehr schwierig auf der Strecke zu bleiben, doch ich hatte es geschafft! Endlich wieder im Ziel angekommen!  Nach langer Durststrecke, technischen Problemen und Ausfällen gab es endlich wieder eine Zielankunft! Ich war enorm stolz, hat wieder richtig Spass gemacht, toll es bei so schwierigen Bedingungen und Unfällen auf der Strecke es wieder geschafft zu haben. Mein Ergebnis war mir an diesem Tag totale Nebensache! Hauptsache war der Spass und die Zielankunft! Mein Fazit im Ziel: Man darf einfach nie den Mut verlieren und muss immer wieder weitermachen!   

 


Rallyeparty in der Vulkaneifel!

Wie bei meinem letzten Rallye-Bericht bereits angekündigt, starteten wir am 03. August bei der Rallye Oberehe. Es ging vom Start aus in Hillesheim in der Nähe von Daun zu den zu betstreitenden Prüfgungen. Es standen drei verschiedene abgesperrte Strecken an, die jeweils zweimal in Wertung befahren wurden, also insgesamt sechs Wertungsprüfungen inmitten der tollen und landschaftlich sehr schönen Vulkaneifel.

Bei der Rallye Oberehe gibt es immer sehr viele Starter. Viele Rallyefreaks kommen traditionell mit ihren Fahrzeugen aus den benachbarten EU-Ländern wie Belgien, Luxemburg, oder den Niederlanden, um bei der Rallye Oberehe an den Start zu gehen. 159 Teilnehmer inklusive Uwe und mir gingen bei tollem Eifelwetter an den Start.

Ich komme immer gerne zu dieser Rallye, da immer viele Zuschauer und Fans entlang der Strecke und im Fahrerlager präsent sind. Zusätzlich trifft man viele bekannte Gesichter, die uns direkt Live vor Ort die Daumen drücken oder sogar die Action mit einer Kamera in Bildern einfangen. Danke Kevin! Hillesheim ist ja nicht ganz so weit weg von mir Zuhause entfernt. Natürlich bleibt auch immer etwas Zeit für ein kurzes Benzingespräch.

Der gute alte BMW M3 hatte nach der letzten Rallye eine neue Sinter- Metall-Kupplung bekommen, sowie eine neue geänderte noch kürze Übersetzung am Hinterachs-Differential. Wir hatten uns im Vorfeld schon einige Chancen ausgerechnet, da der BMW ja nun durch die neue Übersetzung schneller aus den Kehren und Ecken herausbeschleuinigen konnte.

Doch genau das wurde zu unserem Problem, denn das Rallyeauto ging auch viel schneller quer wodurch wir dann in den Drift kamen, was natürlich Zeit kostete. Die Räder drehten nach den Ecken auch schneller durch, besonders auf Schotter oder losem Untergrund.

In den drei Prüfungen des Ersten Umlaufs hatten wir noch Schwiergkeiten uns auf das Auto einzustellen. Im zweiten Durchgang lief es besser und die Zeiten gingen nach oben. Doch um ordentlich Druck auf die vorderen Konkurenten auszuüben, reichte es leider nicht. Gesamtrang 52 von allen Startern und Rang drei von vier in der Klasse stand am Ende auf der Liste. Mit einem besseren 1. Durchlauf wäre es vielleicht ein wenig mehr nach vorne gegangen, doch nun müssen wir uns jetzt schon auf den nächsten Lauf am 21. September, der Rallye-Reckenberg in der Nähe von Osnabrück konzentrieren. Am M3 gibt es bis dahin noch viel zu tun und RCN steht für mich Ende August auch endlich wieder auf dem Programm.

Startnummer: 22    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)
Fahrzeug: BMW M3
Gruppe: YTY17
Rallye Oberehe 2013


Das besondere Labirynth!

 Der Schock vom 24H-Rennen sass mir immer noch ordentlich in den Knochen! Doch ich war froh, dass es dann doch wieder mit Rallye weiterging, brauchte unbedingt wieder Ablenkung und es muss ja auch wieder weitergehen.

Wir starteten wieder bei der Doppelveranstaltung, der Rally Buiten und Binnen und der Ralye Visselfahrt. 

Am 21. Juni ging es Richtung Bremen nach Norden in den Ort Liebenau, um wieder weitere Punkte in der Youngtimer-Trophy einzusammeln.

Die Besonderheit dieser Rallye war, dass die Prüfungen alle auf einem abgesperrten ehemaligen Militärgelände durchgeführt wurden. Zuschauer sind auf dem IVG-Gelände nicht erlaubt, da das Gelände teilweise unterbunkert ist und die Zuschauer dann sogar einstürzen, oder sich auf dem riesigen Gebiet sogar verlaufen könnten.

In jedem Fall ist das Ganze ein riesiges Labirynth. Bei keiner anderen Rallye ist der Beifahrer so enorm gefordert genaue Aussagen zu machen, denn es kommt fast immer nach jeden 50 Metern eine Kurve. Die Aussagen des Co-Pilot müssen genau, schnell und präzise kommen, da jede Kurve fasst gleich aussieht. Zusätzlich sind die Strecken nur so breit das genau ein Auto darauf passt. Ein einziger kleiner Fehler kann enorme Folgen haben. Bei der kleinsten Unachtsamkeit kann man sofort im Wald inmitten der Bäume, einer Mauer, oder in einem der an die Strecke angrenzenden Häuser oder Bunker laden.

Uwe Hahne und ich konnten ein richtig gutes Tempo gehen und wir holten wirklich alles aus unserem BMW E30 M3 heraus was irgendwie möglich war. In beiden nacheinander folgenden Rallyes waren unsere Zeiten fast identisch, was darauf schliessen lässt, das wir an unserem Limit unterwegs waren und einfach mehr nicht mehr möglich war.

Als Duo funktionierten wir wieder peferkt zusammen. Uwe und ich leisteten uns keinen einzigen Fehler und wir kamen problemlos über die Runden. Leider hat es nicht ganz für die vorderen Positionen gereicht, doch wir sind zufrieden, da wir alles gegeben hatten und einwandfrei ohne irgendwelche Probleme durch die Prüfungen gekommen waren. Punkte für die Gesamtwertung der Youngtimer-Trophy gab es natürlich auch wieder. Jetzt geht es dann als nächste Veranstaltung zu der Rallye Oberehe in der Nähe von Daun Anfang August. Bis dahin. 

Startnummer: 7    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)
Fahrzeug: BMW M3
Gruppe: YTY17
Rallye Buiten un' Binnen / Visselfahrt 2013

24-Stunden Classic 2013

Das totale Desater!!

Noch nie zuvor in meiner motorsportlichen Laufbahn habe ich so lange überlegt einen Bericht über ein Rennen und den Verlauf zu schreiben oder nicht. Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen, alles so in Worte hinzubringen, doch ich habe jetzt seit dem Jahr 2008 aktiv von allen meinen Veranstaltungen berichtet und somit tue ich es auch jetzt.

Schon seit drei Jahren hatte ich mir vorgenommen und daran gearbeitet, einmal als Fahrer beim 24-Stunden-Classic-Rennen der Youngtimer Trophy im Rahmen des legendären 24-Stunden Rennens zu starten, direkt als ultimatives Vorprogramm vor dem 24-Stunden Rennen vor riesiger Kulisse. Bin ja seit dem Jahr 2008 immer bei der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring RCN im Rahmenprogramm gefahren, doch ich wollte einfach noch einen Schritt höher gehen. 

Dieses Jahr wurde sogar noch zusätzlich die Internationale Rennlizenz benötigt, was es noch etwas schwieriger machte als Fahrer teilzunehmen, denn um eine Internationale Lizenz zu bekommen, müssen erst entsprechende erfolgreiche Ergebnisse im nationalen Rennsport nachgewiesen werden.

Als ich diese Hürde erfolgreich gemeistert hatte, klappte es endlich. Ein nettes kleines Privatteam bot mir einen Fahrerplatz neben deren Stammpilot auf einem VW Golf I an. Ich war sofort begeistert und da der Golf I ja auch genauso wie mein gewohnter Golf II in der RCN ein Fronttriebler ist, schien da ja auch sonst kein allzu grosser Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugen zu sein.

So waren alle im Team und natürlich auch ich in Vorfreude auf das 24H Rennen 2013, das diesmal an Pfingsten vom 17. bis 20. Mai stattfand.

Das top vorbereitete Auto wurde für mich im Quallifying bereitgestellt damit mich auf das Fahrzeug und auf das Rennen einstimmen konnte.

Leider hatte es in der Eifel heftige Regenschauer gegeben und der Nürburgring war stundenlang von Nebel eingehüllt. Als ich in der Boxengasse im Auto sass, konnte ich die riesge Tribüne, die links entlang der Start- und Zielgeraden etwa 15 Meter von mir entfernt war, vor lauter Nebel nicht erkennen! 

Nach stundenlangem Warten als der Nebel ein wenig weg war, liessen sie uns dann doch auf die Strecke. Alle Rennserien die vorhrer starten sollten waren bis dato abgesagt worden, doch wir starteten auf einmal und ich hatte Anfangs dann schon ein mulmiges Gefühl.

Nach einigen Runden Grand-Prix-Strecke, um mich einzugewöhnen ging es dann auf die Nordschleife. Ich hatte bis dahin schon viel erlebt und bin sicher auch schon einige Runden im Nassen auf der heiklen Nordschleife gefahren, doch das Bild was sich mir aus dem Cockpit bot war absolut U-Boot Like. Bei solchen Bedingungen hätte Noah wohl begonnen seine Arche zu bauen!

Man musste enorm aufpassen und wenn ich hinter Fahrzeugen fuhr konnte ich wegen des aufgewirbelten Wassers des vorausfahrenden Wagens fasst nichts mehr sehen! Ich versuchte nicht zu schnell und ohne Fehler über die Runden zu kommen, doch dann passierte es. Beim Anbremsen des Streckenabschnitts "Breidscheid" lief ordentlich Wasser quer über die Strecke.

Als ich bergab die Linkskurve anbremste bekam ich Aquaplaning und die Vorderräder blockierten, das Fahrzeug schwamm auf und wurde dann für mich unkontrollierbar, ich konnte fast keine Geschwindigkeit mehr abbauen, versuchte noch mithilfe der Handbremse etwas zu machen, aber ich konnte den Einschlag in die abgrenzende Mauer auf der Brücke in Breidscheid nicht mehr vermeiden. So war das Rennen vorüber bevor es überhaupt angefangen hatte. Für mich natürlich eine absolute Schande!  

Ich hatte zum allerersten Mal die richtig harte Realität des Motorsports zu spüren bekommen, doch es war passiert und es kann vor allen Dingen nun leider auch mal im Motorsport passieren. Im Nachhinein hatte ich aber auch Glück gehabt dass ich keine Verletzungen davon getragen habe, abgesehen von meinem Stolz und dem Finanziellen Aufwand. Hätte ja auch noch schlimmer kommen können.

Doch es tut mir enorm leid für das Team, das so lange daraufhin gearbeitet hatte. Der erste Fahrer konnte genau wie ich ja leider auch am Rennen nicht teilnehmen, da das Auto nach einer Bestandsaufnahme zu beschädigt war und in der kurzen Zeit nicht mehr repariert werden konnte. Echt ein Desaster, denn ich weiss natürlich auch, was jetzt hinterher alles für das Team wieder an Arbeit und Aufwand zustande kommt, um das Auto wieder aufzubauen. 

Trotzdem;  Vielen Dank an alle. Danke für das Vertrauen.  Geht weiter!

Die total abgehobene Rallye!

Nach der tollen Vogelsberg Rallye im Rahmen der Deutschen Rallye Meisterschaft Mitte April, ging es Anfang Mai 2013 im Youngtimer-Rallye-Trophy-Kalender für uns wieder mit der Rallye Oberberg im Bergischen Land weiter. Das Zentrum der Rallye befand sich rund um den Ort Lindlar.

Der Ausrichter der Rallye Oberberg, die Renngemeinschaft Oberberg, hatte es geschafft eine wirklich actionreiche und attraktive Rallye mit tollen Prüfungen zusammenzustellen, wirklich alles was ein Rallyefahrer braucht.

Drei Prüfungen standen an. Sie wurden jeweils zweimal in Wertung durchfahren. Uwe Hahne und ich konnten ein richtig schnelles Tempo gehen und wir schafften es sogar, unserem direkten Konkurenten Norbert Zaremba ordentlich Druck zu machen, doch in der jeweils letzten Prüfung, der Nummer drei und sechs hatten wir zuviel Zeit liegen lassen. Diese Prüfung hatte es echt in sich und führte mitten durch ein Idustriegebiet, wo auch viele Zuschauer mit von der Partie waren.

Im ersten Durchgang dieser Prüfung hatten wir uns noch auf Öl bei hohem Tempo weggedreht, sind aber nirgens eingeschlagen. Unter ordentlich Beifall der Zuschauer ging es aber wieder weiter.

Doch der Clou dieser Prüfung war eine kleine Auffahrt, die auf eine Strasse des Industriegebietes führte. Das war der Wahnsinn! Als wir zum Abfahren vor der Rallye, in der Aufschriebrunde, die Auffahrt langsam befuhrten, ahnten wir noch gar nicht was es für eine Folge hat, wenn man da richtig schnell rüberkommt.

Wie soll es anders sein, sind Uwe und ich die Auffahrt, die wie eine Art Rampe funktionierte Vollgas heraufgefahren! Danach gab es kein Halten mehr und wir sind mit dem M3 richtig hoch abgehoben. Ich dachte schon bald, wir kommen nie mehr herunter, aber es gab dann doch einen ziemlich harten Aufprall! Da wurden wir ganz gut durchgeschüttelt. Ein Wunder das der M3 das ohne heftige Plessuren weggesteckt hat! Echt verrückt!

Im Ziel kamen wir auf Rang sieben von gesamt 27 gestarteten Fahrzeugen in der Youngtimer-Wertung und wiederholt auf Klassenrang zwei.

Echt ein Glück das der M3 bei dem Wahnsinnssprung nicht mehr abgekriegt hat! Rallye geht schon enorm auf das Material. Runter auf den Boden der Tatsachen kommt man in jedem Fall immer!

Startnummer: 17    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)
Fahrzeug: BMW M3
Gruppe: YTY17
Rallye Oberberg 2013


Materialschlacht am Vogelsberg!

 Das erste richtige Saisonhiglight 2013 in meinem Rallyekalender fand am 12. bis 13. April 2013 statt. Es ging zur berüchtigten Rallye Vogelsberg nach Hessen in den schönen Ort Schlitz, wo sich das Rallyezentrum befand.

Die Rallye Vogelsberg wurde auch in diesem Jahr wieder als offizieller Lauf zur Deutschen-Rallye-Meisterschaft, kurz DRM ausgetragen, so konnten sich Uwe Hahne und ich mit der absoluten Spitze des Deutschen-Rallyesports messsen.

Im Vorfeld bin ich mit sehr gemischten Gefühlen zum Vogelsberg angereist, da wir ja im letzten Jahr bereits in der zweiten Prüfung, dem Stadtkurs in Schlitz durch einen ordentlichen Einschlag in die Begrenzung aufgeben mussten. Doch so etwas sollte diesmal auf keinen  Fall nicht mehr passieren! Überhaupt bin ich bei meinen beiden bisherigen Starts bei der Rallye Vogelsberg nie angekommen, deswegen musste es sich dieses Jahr unbedingt ändern.

Bereits am Start wurden wir wieder von der Vergangenheit eingeholt: "Ihr seid doch die Spezialisten die letztes Jahr die ganzen Zuschauer mit Bier verschüttet hatten nachdem ihr nach eurem Einschlag in die Betonbegrenzung die ganzen Biergläser darauf weggeschoben habt". So lautete  das Zitat des Rallyesprechers, was zu etwas Gelächter unter den angereisten Zuschauern führte. 

Zwölf schwere Prüfungen mussten bewältigt werden, darunter zwei am ersten Tag in der Dunkelheit. Es war wirklich eine harte Rallye die sowohl für Fahrer und Beifahrer, aber vor allem für das Material sehr beanspruchend war. Die ganze Rallye über herrschte wechselhaftes Wetter, was die Reifenwahl sehr schwierig gestaltete, doch überwiegend waren wir auf Regenreifen unterwegs, was bei den vielen Schotterpassagen und dem vielen Dreck auf den Pisten die optimalere Wahl zu gewesen sein scheint.

Man kann sich nicht vorstellen wie viele Schlaglöcher, Rillen, Furchen usw. auf den Prüfungen vorhanden waren, echt heftig, das Material wurde voll rangenommen. Ausser einer ausgefallenen Servolenkung, da wir die Servopumpe wegen einer undichten Leitung abklemmen mussten, lief der M3 ohne Probleme und Uwe und ich schafften es nach den anstrengenden und harten Prüfungen bis ins Ziel nach Schlitz.

Wir hatten einen zweiten Klassenrang und den fünften Geamtrang aller Youngtimer-Starter herausgefahren. Das war echt ein ordentliches Ergebnis, das uns auch diesmal bei so einer grossen Veranstaltung viele Punkte in der Meisterschaft einbringt.

Die Rallye Vogelsberg war eine schöne gelungene Veranstaltung mit einer tollen abschliessenden Rallyeparty und meiner ersten Zielankunft bei dieser Rallye. So kann es weitergehen.

 


Startnummer: 62    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)
Fahrzeug: BMW M3
Gruppe: YTY17
Rallye Vogelsberg 2013


Saisonstart 2013

Die wilde Rutschpartie rund um Kempenich!

Endlich ging es wieder los! Die Motoren wurden wieder gestartet!  Mein Saisonstart 2013 war in der neuen Saison schon ziemlich früh!   Nach der wie für mich immer langen Winterpause gingen wir bereits schon am Sonntag den 03.März 20013 direkt vor meiner Haustüre bei der Histo-Rallye Kempenich an den Start. Vor allem für mich ist die Rallye Kempenich ein absolutes Heimspiel, zumal Uwe Hahne und ich ja auch unter der Bewerbung des Motorsport-Club Kempenich an den Start gehen.

Mit der Rallye-Monte-Carlo ist die Rallye Kempenich noch nicht zu vergleichen, doch auch in der Eifel waren die wetterlichen Bedingungen sehr schwierig! Durch den anhaltenden Wintereinbruch eine Woche vorher hatten wir wirklich Glück überhaupt starten zu können.

Der guten Vorbereitung des MSC-Kempenich war es zu verdanken, dass wir die drei anspruchsvollen doppelt zu fahrenden Prüfungen angehen konnten. Wenn man die Prüfungen nicht im Voraus geräumt hätte, wäre wohl kein Start möglich gewesen.

Natürlich gab es zahlreiche Ausrutscher der Teilnehemer ín den angrenzenden Schnee. Mann musste enorm aufpassen, um bei den extrem rutschigen Streckenverhältnissen überhaupt auf der Strecke zu bleiben.

Bereits in der ersten Prüfung "Hausten" konnten wir ein richtig schnelles Tempo angehen und waren schnellste in unserer Klasse! Bei der  zweiten Prüfung hatten wir ein wenig Zeit liegen lassen. Doch der absolute Wahnsinn war aber, dass auf einmal ein Teilnehmer vor einer Kurve ganz plötzlich entgegen der Fahrtrichtung auf uns zukam. Total verrückt!

Nur Dank der guten Arbeit der Streckenposten konnte schlimmeres verhindert werden! Das hätte auch anders ausgehen können! Ist aber gut gegangen.

Es hat ein riesen Spass gemacht, denn auch die dritte neue noch nie gefahrene Prüfung rund um den Ort Hannebach hatte es mit spektakulären schnellen Orstdurchfahrten in sich. Eine echte Berreicherung für diese Rallye. Schön dass es endlich wieder mit dem "schmutzigen Motorsport" losging. Enorm viele Zuschauer waren an diesem Sonntag nach Kempenich angereist, um ordentlich Drift-Action zu erleben.

Als Ergebnis gab es für uns einen respekatbelen zweiten Platz in der Klasse und den neunten Gesamtrang bei den Youngtimern. So kann es weitergehen! Die nächste Rallye ist dann am 12.bis 13.April. Die Rallye-Vogelsberg in Hessen. Wir sind dann im Rahmen der Deutschen-Rallye-Meisterschaft dabei. Ein echtes HIghlight. Bis dahin!

 

  

Startnummer: 114    Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)
Fahrzeug: BMW M3
Gruppe: YTY17
Rallye Kempenich Historic 2013