Saison 2012!

Bilder der Saison 2012!

Hier kommen jetzt unten aufgeführt einige Bilder und Impressionen aus meiner abgelaufen Motorsport-Saison als Fotostrecke! Viel Spass beim Schauen!  Die Rennberichte folgen direkt nach den Fotos. 



Auf einmal war die Luft raus!

Ja es war schon wieder soweit. Vom 09. bis 11. November 2012, fast zum Ende des Jahres und auch zum Ende der Motorsportsaison, kommt bei mir schon bald traditionell vorher noch die Rallye-Köln-Ahrweiler, mit Start und Ziel im Winzerort Mayschoß an der Ahr. Die Rallye-Köln-Ahrweiler ist bereits sogar von Rallye-Ass Walter Röhrl als berüchtigt und gefährlich bezeichnet worden, schliesslich hatte er ja vor 19 Jahren dort schon mal seinen Quattro zerlegt!

Die Köln-Ahrweiler-Rallye ist für uns in jedem Jahr die längste sowie auch anspruchsvollste Rallye. Man darf sich keine Fehler erlauben und muss versuchen so unbeschadet und so schnell wie möglich über die 14 harten Prüfungen zu kommen.

 Das besondere und absolut einzigartige an dieser Rallye ist, dass die Wertungsprüfungen nicht vorher besichtigt werden dürfen. Das Abfahren der Prüfung ist verboten und die Routenführung wird erst am Veranstaltungstag bekannt gegeben.

Nur gut, dass 2012 bereits mein sechster Start bei der Köln-Ahrweiler war, denn es ist gerade bei dieser Rallye sehr von Vorteil, wenn man bereits einige Erfahrung mitbringt.

Uwe Hahne und ich kamen mit den Zielen nach Mayschoß, es natürtlich zum Ersten bis ins Ziel über die Rampe zu schaffen und zum Zweiten, so viele Punkte wie möglich für die Meisterschafts-Endwertung einzufahren.

Schon in der ersten Prüfung am Freitag-Abend im Dunkeln konnten wir eine schnelle Zeit setzen und starteten dadurch am nächsten Tag im ersten Drittel des Feldes um die weiteren restlichen 13 aufreibenden Prüfungen zu bestreiten.

Durch regnerische Bedingungen wurde es dann feucht und wir beschlossen leider zu spät auf Regenreifen zu wechseln, was uns leider etwas Zeit kostete, denn die Regenreifen erwiesen sich als die deutlich bessere Wahl gegenüber unseren Semi-Slicks.

So konnten wir wieder etwas angreifen und schafften es über die Mittagspause in Meuspath hinweg bis hin zur Prüfung Nr.11 auf der Nürburgring-Südschleife unweit von Müllenbach, ein gutes Tempo zu fahren und ohne Fehler zu bleiben. 

Doch auf dieser Prüfung passierte etwas, was bei mir im Motorsport bis dato noch nie vorgekommen war! Plötzlich lag der M3 nicht mehr richtig, fuhr total merkwürdig, wie als wenn wir einen Platten hätten! Als wir auf der Prüfung anhalten mussten, da es nicht mehr weiter ging, mussten wir mit Entsetzen festellen, dass wirklich beide Vorderreifen platt und aufegeschlitzt waren. So etwas hatte ich noch nie gesehen! 

Als wäre es nicht genug hatten wir nur ein Ersatzrad an Bord! Und das war nur ein Semi-Slick!

Aber es musste weitergehen. Also montierten wir den Semi-Slick vorne rechts. Der rechte Reifen wurde am meisten aufgeschlitzt. Das war sogar noch entgegen der Laufrichtung, doch was sollten wir machen! Wir fuhren dann humpelnd  die Prüfung zuende und bekamen die Maximalzeit aufgeschrieben. Doch jetzt wollten wir aber trotzdem noch ins Ziel kommen. Es wurde einfach noch ein weiterer Semi-Slick vorne links anstelle des defekten Regenreifen montiert, da wir leider keine Regenreifen mehr auf Ersatz hatten. Dann fuhren wir doch wirklich mit zwei Slicks vorne und zwei Regenreifen hinten die letzten drei Prüfungen bis hin nach Mayschoss auf die Rampe und ins Ziel! Das war ein echter Krimi! 

Der Wahnsinn war, dass wir dennoch als 7. Teilnehmer von 11 Teilnehmern in der Klasse in die Wertung gekommen waren. 4 Teilnehmer waren ausgefallen. Nun bekam ich doch noch so viele Punkte für die Jahreswertung, dass es tatsächlich noch zu meinem angestrebten 5. Gesamtrang gereicht hatte. Da lohnt es sich wirklich immer noch wenn man durchfährt und ins Ziel kommt! Unglaublich!

Jetzt ist aber erst mal Winterpause, doch mit der Rallye geht auch schon bald wieder los. Bereits am 03.März 2013 steht die Rallye-Kempenich, direkt vor meiner Türe zuhause zum Auftakt an!

Vielen Dank an Uwe für die tolle Saison 2012! Hat Spass gemacht! Kommt alle gut über den Winter! Bis 2013!   

Startnummer 31,        Hahne, Uwe (D) Buhr, Patrick (D)                                              

BMW M3,  Gruppe Y 22, Rallye Köln-Ahrweiler 2012

Der etwas andere Erlebnistag! Race4Friends!

Der 05. November 2012 war für mich ein ganz spezieller Termin in meinem Motorsport-Kalender 2012, wenn nicht einer der wichtigsten, denn an diesem Tag ging es nicht unbedingt um mich, sondern darum, Menschen, die es eben nicht immer so gut haben eine Freude zu machen! Das Race4Friends 2012 fand bereits zum vierten Mal statt und das zweite Mal mit mir als einer der Teilnehmenden Fahrer.

Beim Race4Friends bekamen ca. 500 Menschen mit Einschränkung aus verschiedenen umliegenden Caritativen Einrichtungen und Hospizen, die unvergessliche Möglichkeit einen kompletten Tag lang richtige Rennluft zu schnuppern.

Rennprofis und Privatfahrer stellen sich und Ihre Fahrzeuge zu Verfügung. Es wurden in die Rennautos extra spezielle Beifahrersitze eingebaut um die Teilnehmer auf einige atemberaubende Runden auf der eigens von Race4Friends angemieteten Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings mitzunehmen. Natürlich durfte ich, auch ganz bestimmt wegen meiner eigenen speziellen Situation und meiner Einstellung gegenüber Menschen mit Handicap an diesem Event nicht fehlen.

Es war wirklich etwas ganz besonderes diesen Menschen ein solches Erlebnis bereiten zu können. Überall im Fahrerlager sah man nur lachende Gesichter und alle freuten sich sehr dabei sein zu dürfen. Was mich auch bereits im letzten Jahr gewundert hat, ist die Tatsache, dass die Teilnehmer überhaupt keine Angst im Rennauto hatten. Nach einer gemütlichen Einführungsrunde zur Gewöhnung wollten sie immer noch schneller fahren! Ich musste schon etwas schmunzeln als mich rechts neben mir ein Teilnehmer in seinem Sitz fragte: "Fährst du Formel1?". Das war richtig lustig.

Es ist toll, dass es so Veranstaltungen wie das Race4Friends gibt. Für mich persönlich ist es schön durch dieses Event etwas an Andere geben zu können. Einfach der Wahnsinn, was man für eine tolle Bestätigung durch lachende Gesichter erhält. Das hat mich schon ein wenig gerührt.

Auch die Organistaion war vorbildlich. ca. 40 Fahrer chauffierten an diesem Tag ca. 500 Teilnehmer.  Extra angereiste Fotografen und Kamreateams waren am Ring um die Veranstaltung zu dokumentieren. Echt professionell.

Für mich war es sicher auch ein unvergesslicher Tag an den ich gerne zurückdenke und ich freue mich jetzt schon wieder das nächste Mal dabei sein zu dürfen.

 

So muss Rallye sein!

Bei der Reckenberg-Rallye Ende September lief es leider ja nicht ganz so perfekt für Uwe Hahne und mich, wie wir es uns eigentlich erhofft hatten. Doch zum nächsten Rallye-Termin am 13. Oktober 2012, der Rallye-Bad-Emstal im schönen Ort Wolfhagen in Nordhessen, Landkreis Kassel wollten wir es natürlich besser machen und wieder ordentlich angreifen.

Bei herrlichstem Wetter konnten wir die sechs gewerteten Prüfungen in Angriff nehmen. Auf dem ersten Rundkurs, einem Kasernengelände konnten wir uns schon viel Zeit gutschreiben lassen, da Uwe ordentlich das Gaspedal unseres M3 gegen das Blech durchgetreten hatte!

Dann folgten noch drei weitere schnelle sehr schöne Prüfungen, die Prufung Nr.1 wurde doppelt gefahren und wir kamen unserem Hauptkonkurent in unserer Klasse bedrohlich nah, denn es trennten uns nur einige Sekunden voneinander. Am schönsten gefiel mir aber die Prüfung Nr.5 mit einem Sprunghügel über einen Bahnübergang so ähnlich wie bei einem bekannten Kinofilm! Das hat Spass gemacht, doch wir mussten vor dem Sprung etwas Tempo rausnhemen um die ca. 80 Meter nach der Kuppe folgende Rechtskurve noch zu bekommen!

Die Rallye-Bad Emstal war wirklich eine Rallye wie es sein soll, da hat man einfach all dass was ein echter Rallyefahrer braucht! Schnelle Schotterpassagen mitten im Wald, ordentliche Drifts und Sprunghügel! Was will man mehr. Freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr. In diesem Jahr waren wir aber dennoch hinter unserem Hauptkonkurent auf Klassenrang zwei und Gesamtrang 26 ins Ziel gekommen, aber am Ende war das überhaupt nicht schlecht, denn wir hatten alles gegeben und ich hatte wirklich seit einiger Zeit nicht mehr so viel Spass im Rallyeauto wie an diesem Wochenende. Jetzt geht es dann zum finalen Rallye-Endspurt zur Rallye-Köln-Ahrweiler nach Mayschoß an die Ahr, da werden dann zum letzten Mal für dieses Jahr nochmal die Motoren dröhnen!           Bis dahin!

Startnummer 104,        Hahne, Uwe (D) Buhr, Patrick (D)                                                          

BMW M3, Gruppe Y 45, Rallye Bad-Emstal 2012

Kein Höhenflug!

Nachdem ich mir in der Rundstrecke wohl offensichtlich eine Pechsträhne eingefangen hatte, war ich irgendwie ganz froh dass es im Kalender 2012 bei mir wieder mit Rallye weiterging.

Uwe Hahne und ich fuhren zusammen am 22.September die Reckenberg-Rallye in Rheda-Wiedenbrück, in der Nähe von Paderborn und Kassel. Ich freute mich sehr auf diese Rallye, da die Prüfung mit der berüchtigten Sprungkuppe auf uns wartete, wo wir im letzten Jahr senationell die 4. Zeit im Gesamtklassement eingefahren hatten!

Doch in diesem Jahr kam es etwas anders. Die ganze Rallye über waren wechselhafte Wetterbedingungen und man konnte nie richtig einschätzen ob es trocken bleiben würde oder ob nass. So sind wir bereits in der zweiten Prüfung im Acker gelandet als es vor einer Kurve zu rutschig war. Beim Anbremsen war das Auto unkontrollierbar und wir sind mit stehenden Rädern über einen Graben ins Feld gerutscht. Mit etwas Zeitverlust konnten wir aber weiterfahren.

Leider musste die Prüfung mit der Sprungkuppe wegen eines schlimmen Unfalls abgesagt und annulliert werden. Gott sei Dank gab es ausser einem Beinbruch des Fahrers keine schlimmeren Verletzungen.

Da man auf der Sprungkuppe eine Teerschicht auf getragen hatte um den Sprung etwas zu entschärfen, war die Flugbahn unkontrollierter und bereits das zweite Fahrzeug landete im gegenüberliegenden Baum, worauf dann der Abbruch der Prüfung erfolgte.

Für Uwe und mich kam ein 32. Gesamtrang und nicht mehr wie ein vierter Rang von vier Teilnehmern in der Klasse heraus, doch damit können wir gar nicht zufrieden sein. Natürlich hat auch der Abflug etwas Zeit gekostet, doch es geht natürlich wieder weiter! In einem Monat schon geht es dann zur Rallye-Bad-Emstal nach Wolfhagen in Nordessen. Kann nur besser werden!

 

Startnummer 39 Hahne, Uwe (D) Buhr, Patrick (D)                                                                      BMW M3, Gruppe Y 45, Reckenberg Rallye 2012

Das Defekt-Pech geht weiter!

Nach dem Wochenende auf dem Lausitzring mit den technischen Schwierigkeiten, gab es für mich am 08.September 2012 zu 7. Lauf der RCN auf der Nürburgring-Nordschleife nur eine klare Vorgabe. Spass haben und vor allem wieder ins Ziel kommen.

Der Golf wurde nach dem Eurospeedway-Rennen technisch überprüft und bekam einen brandneuen Verteiler eingebaut. Kann eigentlich nichts schiefgehen! Dachte ich und ging das Rennen optimistisch an, welches verhältnismässig früh, bei trockenem, sonnigen Wetter startete.

Ich hatte bereits in den ersten Runden ordentliche Kämpfe im Feld und hatte gerade wieder einen guten Speed und den richtigen Rythmus gefunden. Doch dann passierte es schon wieder! Die Karre ist in einer Highspeed-Passage, dem Streckenabschnitt "Kesselchen", wo wir mit Vollgas ankommen, wieder unerwartet ausgegangen!

Hatte wirklich ein riesen Glück, denn ich kämpfte gerade in einer Dreiergruppe als führendes Fahrzeug.  Aber dann fiel plötzlich die Leistung aus. Das war das wie ein ordentlicher Tritt auf die Bremse, nur dass eben keine Bremslichter angingen! Es war echt ein Glück, dass mir keiner hinten drauf gefahren war!

So musste ich dann das Rennen von der Strecke aus zu Ende schauen und auf mein Team warten, dass mich dann abholte! Schade, so hatte ich mir das letzte Rennen der Saison vorgestellt. Denn beim 8. Lauf kann ich dieses Jahr nicht antreten, da ich bei der Reckenberg-Rallye am Start bin.

Doch es geht immer weiter! Werde im nächsten Jahr wieder am Start sein! Freu mich schon darauf. Vielen Dank an dieser Stelle an mein Team und alle die mich unterstützt und die Daumen gedrückt haben!

Keep on racing!

 

 Foto: "Parkplatz Steilstrecke"               Quelle: privat

Premiere auf dem Eurospeedway!

Der Defektteufel im Osten!

Die Rundstecken-Challenge Nürburgring machte vom 17. bis 19. August Station am Eurospeedway Lausitz. Bisher sind ja überwiegend die Rennen der RCN mit Ausnahme bis 2008 im belgischen Spa-Francochamps immer auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen worden.

Doch jetzt gab es mit dem Lauf am Eurospeedway eine Premiere. Natürlich auch für mich und das Ramarancing-Team.  Bereits lange vorher wurde geplant und organisiert um den 780 Kilometer langen Trip in die neuen Bundesländer mit zwei Rennfahrzeugen inklusive Crew und Material erfolgreich bewältigen zu können.

Der Eurospeedway ist wirklich eine Top-Moderne Rennstrecke mit einem riesigen Fahrerlager und großzügiger Boxenanlage. Einfach gewaltig. Die Strecke kann in 10 verschiedenen Varitaionen gefahren werden. Als weitere Premiere fuhren wir erstmalig die ca. 11 Kilometer lange Langstrecken-Variante mit Dekra Test-Oval!

Wirklich eine tolle Kombination auf der schönen Strecke, wobei das Anbremsen in die engen Schikanen von den Highspeed-Passagen sehr schwierig war und es war nicht einfach den richtigen Bremspunkt zu finden und kein stehendes Rad zu haben!

Leider wurde ich mit meinem Golf GTI ausgerechnet auch so weit weg von zu Hause, von technischen Schwierigkeiten das ganze Rennwochenende hinüber heimgesucht! Das Ramaracing-Team hatte alle Hände voll zu tun.

Bereits im Training stoppte der Golf in voller Fahrt und ich musste zurückgeschleppt werden. Als Ursache wurde ein defekter Zündverteiler festgestellt, aber wir hatten leider keinen vor Ort, also wurde kurzerhand von einen nahegelegen Schrottplatz ein einigermaßen passendes Ersatzteil beschafft, passend um- und eingebaut, damit ich den Rennstart in Angriff nehmen konnte. Zwischenzeitlich wurde dann auch noch eine Antriebswelle gewechselt. Echt der Krimi. Über Action brauchten sich die Mechaniker nicht beklagen.

Doch sie hatten es geschafft! Ich konnte mit dem Golf dann endlich beim zweiten von vier Rennläufen an den Start gehen! Nach einer tollen Fahrt die mir sehr viel Spass gemacht hat mit ordentlich Rennaction, stoppte der Golf erneut mit dem gleichen Problem und ich war gezwungen aufzuhören. Echt schade, aber so ist es eben im Motorsport. Da kann man nichts machen. Wir hatten wirklich alles versucht, doch am Ende sollte es leider nicht so sein!

Doch ich ging mit einem positiven Fazit vom Eurospeedway.War schon ein tolles Abenteuer im Osten. Wirklich eine gelungene Veranstaltung bei bestem Wetter mit viel Spass mit meinem Team. Bei der Abreise waren wir uns einig, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen möchten. Da kann ich dann einen erneuten Analuf wagen!

Volle Attacke!

Nach der anspruchsvollen Rallye im hohen Norden mussten wir zur nächsten Rallye im Kalender nicht mehr so weit anreisen. Es ging am 03. August 2012 zur Rallye Oberehe rund um den schönen Eifelort Hillesheim in der Nähe von Daun. Auf die Rallye Oberehe freue ich mich immer ganz besonders, da man dort immer sehr viele bekannte Gesichter trifft. Dadurch gibt es natürlich ordentlich PS-Geflüster. Zudem kann man bei der anschliessenden Rallye-Party nach der Veranstaltung schön feiern gehen.

Doch vorher hatten Uwe Hahne und ich sechs anforderende Wertungsprüfungen zu bewältigen. Es gab drei verschiedene Prüfungen inmitten der Vulkaneifel bei tollem Wetter, die jeweils doppelt gefahren werden mussten.

Bereits von Anfang an war es uns gelungen ein sehr hohes Tempo zu gehen und schnelle Zeiten zu erzielen. Wir fuhren voll auf Angriff und konnten dem bisher stärksten Fahrzeug in der Klasse richtig Druck machen. Wiederholt gab es sowohl von Uwe, als auch von meiner Seite keinen Fehler zu verzeichnen. Wir fuhren absolut professionell und am Limit. Trotz der massiven Anstrengungen es es uns aber nicht gelungen den schnellen M3 von Norbert Zaremba, der unsere Klasse anführte, einzuholen. Sicherlich liegt es wohl auch daran das uns ein paar PS fehlen und der Versuch die fehlende Leistung mit enormem fahrerischen Einsatz wettzumachen hatte eben leider nicht gerreicht. Doch mehr geht nicht. Volle Attacke. Wir sind mit dem 28. Gesamtrang als Endergebnis von 78 gewerteten Teilnehmern aber sehr zufrieden. Wer hätte das gedacht, dass wir bei einen so starken Feld so weit vorne landen könnten. Jetzt stehen in diesem Jahr noch drei Rallyes an. Sicher kommt auch noch eine Rallye die uns entgegenkommt. Mal sehen wie es wird. Wir greifen in jedem Fall an! Bis dahin. 

Startnummer 35,     Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)                                                            

BMW M3, Gruppe Y45, Rallye Oberehe 2012

Die ansruchsvollste Rallye!

Am 23.Juni 2012 ging es in meinem Terminplaner nach der tollen Woche beim 24-Stunden Rennen wieder mit Rallye weiter und es ging mitten durch den Wald. Es stand die  anspruchsvollste Rallye im Kalender auf dem Programm. Die Doppelveranstaltung "Rallye Buiten un Binnen" und "Visselfahrt". Zwei Rallyes mit separater Wertung die direkt hintereinander auf den gleichen Prüfungen gefahren wurden. Die Veranstaltung hatte das Rallyezentrum in dem kleinen Ort Liebenau im Norden, ca. 70 Kilometer vor Bremen gelegen.

In diesem Jahr hatten die Veranstalter eine Streckenführung ausgesucht, die es in sich hatte!  In jedem Fall ist es etwas ganz spezielles diese Rallyes zu fahren, da die Wertungsprüfungen auf einem riesigen Areal ausgetragen werden, welches in der Zeit des zweiten Weltkrieges unter anderem auch dazu benutzt wurde, um Munition herzustellen. Zuschauer sind auf dem Gelände verboten, da sie in Bunker stürzen, oder sich verirren könnten.

Die Wege sind nur so breit, dass ein Auto darauf passt und es ist so unübersichtlich, dass man nicht weiss, was hinter der nächsten Ecke oder Kurve ist. Bei keiner anderen Rallye bin ich als Beifahrer so gefordert und es ist enorm wichtig genaue und präzise Angaben zu machen, sonst landet mann unfreiweillig im Wald, einem Baum oder in einer Mauer an einem Haus. Wenn man es noch nicht erlebt hat, kann man es sich fast nicht vorstellen wie anspruchsvoll es ist und man kann es wirklich fast als wahnsinnig bezeichnen, auf diesem Gelände Rallye am Limit zu fahren,

Uwe und ich haben beide einen tollen Job gemacht. Wir hatten uns beide keinen einzigen Fehler geleistet. Wir sind in hohem Tempo durch die Prüfungen gekommen, wobei es in diesem Jahr, bereits mein vierter Start bei dieser Rallye war, aber es war 2012 von der Streckenführung am schwersten! Voll der Wahnsinn mit den immer wieder hintereinder-folgenden Kurven und Kuppen. Doch wir haben es geschafft! Gesamtwertung: Platz 17 in Rallye 1 und Platz 23 in Rallye 2. So kann es weitergehen. Die nächste Rallye ist jetzt die Rallye Oberehe in Hillesheim bei Daun. Bis dahin! Immer den richtigen Weg behalten!

Startnummer 7,     Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)                                                                    BMW M3, Gruppe Y45, Rallye Rallye Buten un Binnen 2012

24-Stunden Vollgas-Programm!

Jedes Jahr zwischen Mai und Juni ist es wieder soweit. Deutschlands grösstes Motorsportevent steht in den

Startlöchern. Das berühmte 24 Stunden-Rennen auf dem Nürbrugring. Selbstverständlich darf mein Ramaracing-Team und ich bei einem solchen Spektakel nicht fehlen!

Dieses Jahr vom 17. bis 20. Mai hatten wir ein richtiges Marathon-Programm zu absolvieren.

Neben meinem eigenen fahrerischen Einsatz bei dem Rennen zur Rundstrecken-Challenge am Donnerstag, wurde mein Einsatzfahrzeug auch beim 24H-Classic-Rennen eingesetzt. Zusätzlich gab es ja zum krönenden Abschluss auch noch zwei Golf III GTI vom HE-Motorsport-Team in Zusammenarbeit mit meinem Ramaracing-Team beim eigentlichen 24H-Rennen zu betreuen!

Doch nun von vorne. Ganz klar war das Rahmenrennen am 17.05.2012 beim 24-Stunden-Rennen im Vorprogramm mein absolutes Higlight der Saison 2012. Dieses Jahr war es bereits mein füntes RCN-Rennen im Rahmen der 24H.

Es ist jedes Jahr ganz besonders, an so einer genialen Kulisse vorbeizufahren. Das gibt es nirgend wo anders auf der Welt. Da schauen die Zuschauer von Gerüsten direkt auf die Strecke. Irgendwoher kommt Rauch und es riecht nach Qualm sogar bis ins Fahrzeug hinein und überall sieht man Zelte und Pavillions. Kurzum der totale Wahnisnn.

Sicherlich war ich besonders motviert ins Rennen gestartet, zumal mir auch einige Freunde und Bekannte am Rand der Strecke die Daumen drückten. Doch ich musste auch mit etwas Vorsicht ins Rennen gehen, da mein Einsatzfahrzeug nach dem Rennen an drei Argentinier vermietet war, die damit das 24H-Classic Rennen bestritten.

Ich durfte auf keinen Fall einen Unfall oder Schaden verursachen, denn sonst wären meine Freunde aus Argentinien umsomst mit dem Flieger zur Nordschleife gekommen und hätten nicht starten können. War gar nicht so einfach denn wir sind ja shon Vormittags gestartet und die Strecke war noch etwas feucht, so dass ich die ersten beiden Runden etwas ruhiger zu Werke gehen musste. Zusätzlich erschwerten die über Nacht von den Zuschauern auf der Strecke aufgebrachten Schmiererreien meine Fahrt. Das war verrückt! Überall Farbe! Im Streckenabschnitt "Adenauer-Forst" hatten "Künstler" sogar ganze Bauschaum-Dosen auf der Strecke verteilt! War ziemlich rutschig an den Stellen, bin beinahe auch abgerutscht! Da musste man wirklich aufpassen! Gab leider auch einige Unfälle, was zu vielen Gelbphasen führte.

Aber bei mir hat es Gott sei Dank gut funktioniert. War ein toller Spass, mit so vielen Fahrzeugen auf der Strecke! Ich konnte sehr gute Rundenzeiten fahren, doch der Konkurenzkampf in meiner Klasse war wie immer sehr hart. Zwischenzeitlich war ich im Life-Timinng sogar mal auf Platz eins! Bin aber dann leider abgefallen. Aber das macht nichts, denn es war wie immer ein tolles Erlebnis und ich freue mich schon wieder auf das nächste Jahr. Dann gibt es wieder Motorsport, Spass und Party!

Nicht optimal nach Plan !

Das waren wirklich harte drei Wochen! Total heftig! Nach dem Unfall bei der Rallye Vogelsberg Mitte April hatte ich die fast unlösbare Aufgabe den ordentlich beschädigten M3 wieder für die nächste anstehende Rallye, der Rallye Oberberg fahrtüchtig zu kriegen!

Doch wie beim letzten Rennbericht bereits angekündigt: Nichts ist unmöglich! Nach dem alle nötigen Teile besorgt waren, konnten das Ramaracing-Team und ich endlich loslegen. Erst eine Woche vor der Rallye kam das Fahrwerk von der Prüfung zurück und wir mussten in nur 7 Tagen alles fertig bekommen.

Aber es hat hingehauen! War echt knapp! Am Samstag dem 05. Mai, dem letzten Tag vor der Rallye hatte ich noch mit meinem Vater zusammen in der heimischen Werkstatt die letzten Plessuren gespachtelt und lackiert. Anschliessend hatten wir den M3 um 23:30 Uhr auf den Anhänger verladen. Bereits vier Stunden später konnte ich zu Uwe und zur Rallye Oberberg nach Lindlar im Bergischen-Land aufbrechen.

Mit voller Motivation da ja alles geklappt hat, obwohl am M3 noch nicht alles ganz optimal eingestellt und abgestimmt war, denn Hinterachse und Fahrwerk müssen noch verändert werden, gingen wir die drei tollen, doppelt-gefahrenen Wertungsprüfungen in Angriff.

Die Rallye-Oberberg war eine toll organisierte Verstaltung mit anspruchsvollen Prüfungen mitten im Bergischen-Land. 

Wir hatten wieder starke Konkurenz in unserer grossen Klasse und es war wirklich ein kleiner Krimi, da wir alle in der Klasse nur wenige Sekunden getrennt waren. Leider war mein Aufschrieb und meine Ansagen vor den Kurven nicht optimal, wodurch wir einige Sekunden verloren hatten. Das hat mich voll geärgert. War wohl nicht richtig konzentriert. Fahrerisch war Uwe super unterwegs, ohne einen einzigen Fehler. Nur leider haperte es etwas von meiner Seite.

Kann natürlich auch am Stress der zurückliegenden Tage gelegen haben, die richtig anstrengend gewesen sind. Das  Ergebnis war dann ein Rang vier in der Klasse und der 26. Gesamrang von 67 gestarteten Teilnehmern, Wäre mehr drin gewesen, vor allem in der Klasse war es vom Resultat sehr eng. Doch es muss weiter gehen. Ende Juni geht es in die Nähe von Bremen zur Rallye Buiten und Binnen. Da bin ich als Beifahrer besonders gefordert.

Da muss ich dann zeigen was ich kann. Wird schon schiefgehen. Vielen Dank an dieser Stelle an mein Ramarcing-Team, denn ohne die tatkräftige Unterstützung wäre der M3 nicht mehr rechtzeitig fertig geworden. 

Startnummer 16, Hahne, Uwe (D) Buhr, Patrick (D)                                                           Fahrzeug: BMW M3 Gruppe YT Rallye Oberberg 2012

Freitag der 13.!

Nach den tollen Testfahrten in der Rundstrecke Mitte März stand jetzt wieder mal Rallye an.

Ein richtiger Höhepunkt stand für dieses Jahr auf meinem Rallye-Kalender, die Hessen-Rallye-Vogelsberg vom 13.04 bis 14.04.2012, ein offizieller Lauf zur Deutschen-Rallye-Meisterschaft. Dieses Event war natürlich für Uwe Hahne und mich sehr besonders, da die Deutsche-Rallye-Meisterschaft ja die Spitze des Deutschen Rallyesports ist. Echt toll, dass wir bei so einem tollen Teilnehmnerfeld mitfahren konnten! 

Bereits am Donnerstag vor der Rallye reisten wir voller Erwartungen mit dem Wohnmobil und dem M3 zum Vogelsberg an und freuten uns auf das lange bevorstehende Rallye-Wochenende.

Doch leider sollte es an dem darauffolgenden Freitag, wohlgemerkt Freitag der 13.April, nicht so ganz nach unseren Vorstellungen ablaufen! Bereits beim Abfahren der tollen Wertungsprüfungen wurden wir mit unserem M3 von seltsamen Problemen heimgesucht! Aus unbekannten Gründen ging der M3 einfach aus, sprang aber nach ein wenig Wartezeit wieder an. Nach umfangreicher Prüfung im Servicepark und einigen Probefahrten später, konnte aber kein Problem festgestelt werden und der M3 lief völlig normal.

Also konnte es dann am Abend zu den ersten drei von insgesamt 14 Prüfungen losgehen. Nach der schnellen ersten Prüfung im Dunkeln ging es dann zu einer richtigen "Knallerprüfung" in die Stadt Schlitz. Dort musste ein Rundkurs bewältigt werden. Das war schon der Wahnsinn. Nach einem gigantischen Feuerwerk und Präsentation der Fahrzeuge vor geschätzten 3.000 Zuschauern, wurden wir als Teilnehmer dann im 10-Sekunden-Abstand in Vierer-Gruppen auf den Kurs geschickt, so dass immer vier Autos gleichzeitig auf dem ca. 5 Kilometer langen Parcours waren. Uwe Hahne und ich starteten als letzte und vierte in einer Gruppe und gasten richtig ordentlich an.

Wirklich ein tolles Gefühl an so vielen Menschen im Dunkeln vorbeizufahren, da kamen die Emotionen der Zuschauer schon fast bis ins Cockpit! Leider kam es in der letzten Runde der Prüfung dann zu einem üblen Missgeschick, denn als wir auf einen vor uns fahrenden Teilnehmer fast 10 Sekunden gut gemacht hatten, hatten wir uns in einer doppel-rechts-Kurve etwas verbremst, dann aber wieder sofort auf dem Gas gestanden, wodurch der M3  etwas über die Hinterachse nach links querging! Den anstehenden Dreher konnte Uwe zwar abfangen, doch nicht mehr den anschliessenden Gegegnschlag! So sind wir in der Folge etwas unsanft mit der linken Fahrzeugseite in eine Betonbegrenzung direkt vor den Zuschauern eingeschlagen! Das war es dann! Das vorzeitige Ende. Das war wirklich ein absoluter Pechtag!

Jetzt müssen wir sehen, ob es möglich ist den M3 bis zur nächsten Rallye, der Rallye-Oberberg am 06.Mai 2012 wieder zu reparieren. Ist doch einiges beschädigt, auf jeden Fall muss auch das komplette Fahrwerk, samt Hinterachse überprüft und instandgesetzt werden.

Doch wie heisst es so schön in einem Werbespruch eines Autobauers: Nichts ist unmöglich! Bis dahin.

Startnummer 86, Hahne, Uwe (D) Buhr, Patrick (D)                                                                  Fahrzeug: BMW M3 Gruppe YT Rallye Vogelsberg 2012

Der supertolle Testtag!

Auf den 17.März 2012 hatte ich mich schon lange im Voraus gefreut. Der erste offizielle Testtag meiner Rennserie, der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring auf der Nordschleife stand an.

Mein Ramaracing-Team und ich bestreiten zusammen 2012 bereits meine fünfte Saison in der Rundstrecken-Challenge, natürlich mit dem bekannten Golf II GTI. Wir wollten den Testtag dafür benutzen um uns wieder auf das Auto und die Nordschleife einzuschiessen, aber vor allem um mächtig Spass zu haben, sowie unseren Leuten im Team, die immer mit anpacken auch mal die Möglichkeit geben zu können ein paar schnelle Runden auf dem Beifahrersitz zu erleben.  

Auch für mich war der Tag so etwas wie eine kleine Premiere. Ich durfte seit langer Zeit wieder das Nr.1 Auto unseres Ramaracing-Teams steuern. Das freute mich ganz besonders, denn der schnelle Nr.1 Golf II GTI hat mehr Leistung und ein verbessertes Fahrwerk als mein gewöhntes Einsatzfahrzeug! Zudem hatte ich Gelegenheit das Fahrwerk schon vorab auszutesten, da dieses dann demnächst in meinem Einsatzauto verwendet wird.

Am Steuer des GTI-Renners wechselte ich mich mit den anderen beiden Stammfahrern des Ramaracing-Teams ab, so dass wir nach drei Runden abwechselnd über den kompletten Tag immer Fahrer und Beifahrer austauschten.

Bei herrlichem Wetter hatten wir alle einen riesen Spass und es ist jedes Jahr etwas besonderes wieder die ersten Runden auf der Nordschleife zu drehen. Alle im Team freuten sich über diesen tollen erlebnisreichen Tag und wir waren uns sofort sicher, diese Aktion in jedem Fall im nächsten Jahr zu wiederholen.

  Die total abgedrehte Rallye!

Nach der für mich wie immer langen Winterpause ohne Motorsport seit der Rallye-Köln-Ahrweiler im November  2011, war ich wirklich froh, dass im neuen Jahr endlich wieder die Motoren angelassen werden konnten und das es dann am Sonntag den 11. März 2012  mit der Rallye Kempenich wieder losging!

Ich starte 2012 wie bereits gewohnt, zusammen mit Uwe Hahne aus Kerpen und dem schnellen BMW M3 E30 in Wertung der Youngtimer-Rallye-Trophy, mit dem grossen Ziel meinen vierten Rang aus dem letzten Jahr zu verteidigen oder sogar noch zu verbessern!

Die Rallye-Kempenich ist meine wirkliche Heimrallye, da ich ja nur wenige Kilometer von Kempenich entfernt Zuhause bin und auch unter der Bewerbung des Motorsportclub-Kempenich e.V. bei meinen Veranstaltungen an den Start gehe!

Natürlich wollten Uwe und ich ganz besonders in Kempenich ein gutes vorzeigbares Resulat herausfahren. Es sollte ein möglichst guter Start in die neue Rallye-Saison werden.

Drei Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal gefahren wurden, gab es zu bewältigen, mit einer Gesamtdistanz von 88 Prüfungskilometern.

Nach den ersten zwei Wertungsprüfungen sah alles sehr gut aus. Auf Prüfung Nummer Eins konnten wir auf den stärksten Gegner in unserer Klasse ganze Sechs Sekunden gutschreiben. Doch auf der berüchtigten dritten Prüfung blieb die Drehzahl unseres M3 plötzlich bei 4.500 Umdrehungen stehen, wodurch wir uns nach einer Kurve in ein Feld abgedreht hatten und erst nach einer guten halben Minute wieder zurück auf die Strecke kamen.

Gott sei Dank konnte unser Drehzahl-Problem in der Service-Pause behoben werden. Ein Kabel am Wassertemperatur-Sensor hatte den Kontakt verloren und ein Kaltstart-Signal ausgelöst, wobei dann die Drehzahl in die Höhe schnellte. Vielen Dank an dieser Stelle an WL Motorsport für die technische Ünterstützung, sonst wäre die Rallye für uns dann zu Ende gewesen.

Doch so konnten wir noch die anschliessenden drei Prüfungen nicht ohne einen weiteren Abdreher in die Botanik durchfahren und den M3 mit einigen kleineren Kampfspuren und Plessuren nach Kempenich ins Ziel bringen.

Als Ergebnis gab es dann einen Platz 16 von gesamt 33 gestarteten Teilnehmern der Histo-Rallye Kempenich und noch einige wenige Punkte in der Gesamtertung.

Das Fazit war, dass wir die Rallye auf der einen Prüfung, 3 und 6 verloren hatten und die Abflüge ins Grüne zuviel Zeit kosteten, sonst wäre viel mehr drin gewesen!

Jetzt heisst es, dass wir uns ganz auf die nächste Rallye konzentrieren müssen, die Hessen-Rallye-Vogelsberg, ein Lauf zur deutschen Rallye-Meisterschaft! Ein echtes Highlight! Hoffen wir mal, dass dann alles hinhaut! Wir werden sehen. Bis dahin.  

 

Startnummer: 114  Team: Hahne, Uwe (D) Buhr, Patrick (D)
Fahrzeug: BMW M3    
Gruppe: YT28     Rallye: Histo-Rallye Kempenich

Saison 2011

Bilder der Saison 2011

Hier kommen nachfolgend  einige Bilder aus meiner Motorsport-Saison 2011!

Viel Spass beim Anschauen! Die Berichte folgen direkt nach den Fotos.

Das grosse Feuerwerk!

Wie immer jedes Jahr Mitte November stand der ultimative Höhepunkt für jeden Rallyefan in unserer Region an.

Die berüchtigte Rallye-Köln-Ahrweiler, schon seit Jahrzehnten die Traditionsreichste Veranstaltung der Youngtimer, fand am 11. bis 13. November 2011 statt. Rallyezentrum mit Start und Ziel war wie in allen Jahren der schöne Winzerort Mayschoß an der Ahr.

Die Rallye-Köln Ahrweiler ist immer etwas ganz Besonderes und absolut einzigartig. Es werden nur Youngtimer-Rallyefahrzeuge ab Baujahr 1989 und älter zugelassen.

Auch ist im Gegensatz zu anderen Rallyes die Streckenführung der Prüfungen streng geheim und die Prüfungen dürfen nicht besichtigt werden, um wie bei allen anderen Rallyes üblich, einen Aufschrieb zu erstellen.

Zusätzlich mit zirka 150 Kilometer Wertungsprüfungen, zählt die Rallye-Köln-Ahrweiler zu den längsten, schwierigsten und härtesten Rallyes in Deutschland. Selbst "der Meister" Walter Röhrl bestätigt, dass die Rallye-Köln Ahrweiler mit die Härteste Rallye sei, die er je gefahren ist. Hatte er ja auch selber vor genau 20 Jahren seinen Audi Quattro bei dieser Rallye total zerlegt!

Uwe Hahne und ich fieberten hochmotiviert der letzten Rallye der Saison entgegen. Unser Ziel war es den BMW M3 unbeschädigt über die lange Distanz der insgesamt 14 Wertungsprüfungen zu bringen und noch entscheidende Punkte im Positionskampf der Youngtimer-Rally-Trophy Gesamtwertung einzufahren.

Bereits am ersten Tag in der allerersten Prüfung im Dunkeln erlebten wir ein amtemberaubendes Schauspiel:

Beim Anbremsen in den Kurven kamen aus beiden vorderen Radhäusern richtig ordentlich die Funken herausgesprüht. Die Zuschauer dachten wahrscheinlich, wir hätten Feuerwerkskörper angezündet! Teilweise flogen die Funken in Höhe der Motorhaube! Total der Wahnsinn, wir dachten schon die Bremse wäre hin, doch die funktionierte tadellos! Muss an dem Metallanteil in den Rennbremsbelägen gelegen haben. In jeden Fall eine tolle Show für die so zahlreich angereisten Zuschauer. Überhaupt waren meiner Ansicht nach, noch nie so viele Fans zur Köln-Ahrweiler gekommen wie in diesem Jahr. Die Veranstaltung wurde durch das sehr gute Wetter begünstigt, denn meistens gibt es bei der Rallye üblicherweise immer Regen oder sogar Schnee bei kalten Temperaturen. Doch diesmal hatte es das Wetter mit den Rallyefreunden gut gemeint.

Der tolle BMW M3 E30 lief so souverän wie ein Schweizer Uhrwerk. Ausser Tankstopps gab es für den Service wenig Arbeit.

Ein kurzer Ausrutscher in die Weinberge auf der zweiten Prüfung war unser einziger Fehler bei dieser grandiosen Veranstaltung. Schliesslich gelang es uns nach zwei sehr schönen Tagen voller Spass und Abenteuer, den BMW dann am Samstagabend unter Beifall von den Fans über die Rampe in Mayschoß ins Ziel, auf Gesamtrang 23 liegend, zu fahren. Damit können wir sehr zufrieden sein. Wir sind jetzt schon wieder gespannt daruf, wenn wir dann 2012 erneut am Start an der Ahr stehen.

Jetzt ist aber erst mal Winterpause! Vielen Dank an dieser Stelle an Uwe für die erlebnisreiche abgelaufene Saison. Diesmal ohne technische Probleme und ohne einen Einzigen Ausfall. Echt klasse. Freu mich schon wieder auf das nächste Jahr im M3, wenn wir dann im März in Kempenich bei mir um die Ecke wieder Gas geben!

Bis dahin! Kommt alle gut ins neue Jahr.

Startnummer 58, BMW M3

Rallye-Köln-Ahrweiler, Klasse 22

Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)

Anbei ein Link zu einem Video der Rallye-Köln-Ahrweiler 2011 auf Youtube mit, auf dem auch unsere glühenden Bremsscheiben zu sehen sind!

http://www.youtube.com/watch?v=npIwJGKUc2c

Ein ganz besonderer Tag!

Was war das nur für eine tolle gelungene Aktion und eine super Veranstaltung!

Am 08.November 2011 verenstalteten die Nürburgring Automotive GmbH in Zusammenarbeit mit Rent 4 Ring ein ganz spezielles Motorsportevent mit dem Namen Race4Friends.

Beim Race4Friends geht es vor allem darum, Menschen mit Behinderung einen unvergessslichen Tag voller Freude zu bereiten. 

Viele engagierte Motorsportler und Privatfahrer kamen aus diesem Grund mit Ihren Fahrzeugen, die extra speziell mit Beifahrersitzen ausgestattet wurden, zum Nürburgring um die ca. 300 angereisten Teilnehmer aus 5 Institutionen, darunter auch caritative Einrichtungen, über den Nürburgring Grand-Prix-Kurs zu chauffieren und ihnen einen Tag mit einem Lächeln zu schenken. 

Natürlich durfte ich bei diesem Event nicht fehlen. Besonders wegen meiner eigenen speziellen Situation und Einstellung gegenüber Menschen mit Handicap, war es für mich absolute Ehrensache. Als ich darauf angesprochen wurde, bei diesem Motorsportevent als Fahrer aktiv mitzumachen erklärte ich mich sofort bereit.

Es war wirklich ein echtes Vergnügen diesen Menschen den Motorsport ein Stück näher bringen zu können. Selten hatte ich so viele glückliche Gesichter und soviel Lachen auf einem Haufen gesehen. Das war schon etwas emotional. 

Das lustige war, dass alle Teilnehmer, die ich im Rennauto gefahren hatte, überhaupt keine Angst hatten. Nach einer Einführungsrunde über die Grand-Prix Strecke um sich erstmal an alles zu gewöhnen, wollten alle nur noch Vollgas fahren!

Der Event war hervorragend organisiert. Sogar Kamerateams und Fotografen waren extra an den Ring angereist um die Veranstaltung zu dokumentieren. Voll professionell.

Mein Fazit über diesen sensationellen Tag war, dass es Spass macht, wenn man dazu beitragen kann anderen Menschen, besonders aber Menschen mit Beeinträchtigung, eine Freude zu machen. Toll ist auch die Erkenntnis, wie diese Menschen ihre Freude über diese tolle Sache mit einem Lächeln wieder bestätigen. Bei der nächsten Auflage im Jahr 2012, wenn das Race4friends bereits zum vierten Mal stattfindet, bin ich in jedem Fall wieder dabei.

Ein kleines Video der Veranstaltung findet Ihr nach den Fotos!

Hier gibt es den Link zum Video der tollen Race4Friends Veranstalltung.

Hatte sogar das Vergnügen auch ein kurzes Interview geben zu können,

Viel Spass beim Anschauen. 

http://www.youtube.com/watch?v=G232Dm06CPw

Der verflixte Gaszug!!
Am Sonntag den 23.Oktober fand der letzte Lauf zur Rundstrecken-Challenge-Nürburgring für das Jahr 2011 statt. Diesmal ging es über die Grand-Prix-Strecke mit Kurzanbindung und die Nordschleife. Natürlich war ich zusammen mit meinem Ramaracing-Team voller Optimismus und Zuversicht zum Ring gekommen, mit dem Ziel noch ein schönes Ergebnis zum Saisonabschluss herauszufahren. Nach der Abnahme Samstag-Abend und der schon tradiitionellen Fahrerlager-Party ging es dann am Sonntag Mittag zur Sache. Bei tollem Sonnenschein aber kalten Temperaturen von ca. 3 bis 5 Grad konnte das Rennen mit ca. 180 Teilnehmern losgehen.

Mir gelang es auf Anhieb gute Zeiten zu fahren und ich hatte auf der Strecke meinen Spass. Doch leider blieb mir im Streckenabschnitt „Kesselchen“ mein Gaspedal hängen! Das Pedal kam nicht mehr richtig zurück und ich konnte nur noch ein Viertel Gas geben! So musste ich dann in langsamer Fahrt mein Serviceteam in der Box aufsuchen, die den Fehler schnell entdeckten und umgehend beheben konnten. Als Ursache stellte sich heraus das eine kleine Klammer am Gaszug gebrochen war. Da kann man halt nichts machen, das ist eben Motorsport. Sehr schade, aber sowas kann passieren.

Aber ich bin das Rennen trotz ungeplantem Boxenstopp und einer halben Runde Viertelgas noch zu Ende gefahren und kam sogar noch als 6. von 8 gestarteten Teilnehmern in meiner Klasse ins Ziel, wobei ein Teilnehmer ausfiel und der andere noch in die Wertung gekommen war.

Damit hätte ich aber auch nicht mehr gerechnet. War dann doch noch gut, dass ich ins Ziel gefahren bin und nicht aufgehört hatte. Gab sogar noch einige Punkte für die Wertung. Da sieht man wieder: Niemals aufgeben!

Doch jetzt ist die Saison in der Rundstrecken-Challenge für 2011 vorrüber. Ich bin mit dem Verlauf der vergangenen Rennen sehr zufrieden. Hat wiedermal alles sehr gut geklappt. War wirklich eine coole Saison. Hat sehr viel Spass gemacht. Jetzt steht aber erst einmal die Winterpause an und der Golf bekommt dann einige "Updates". Dann kann es im nächsten Jahr auch wieder losgehen.

Vielen Dank an dieser Stelle an mein Ramaracing-Team für das tolle Jahr und die gute Unterstützung! Danke Junngs!

 

Der absolute Höhenflug!

Was war das für eine Rallye! So muss das sein. Die Rallye-Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück, in der Nähe von Paderborn bei Kassel, stand am 24. September 2011 in meinem Rallye-Termin-Plan. Uwe Hahne und ich sind die Rallye Reckenberg bereits im Jahr 2009 schon einmal gefahren. Bereits damals hatte mir diese Veranstaltung sehr gut gefallen. Da die Rallye zur Youngtimer-Rallye-Trophy Wertung zählt, ist sie in diesem Jahr wieder ein fester Bestandteil unserer Rallye-Termine. Im Vorfeld wurde es richtig knapp. Beinahe hätten wir erst gar nicht starten können!

Ich hatte das Auto erst am Vorabend am Freitag vor der Rallye fertig gekriegt. In Zusammenarbeit mit meinem Ramaracing-Team hatten wir noch die Fahrwerk und Dämpfer-Einstellung sowie die Federung des Fahrwerks verändert. Das zuvor überholte Fahrwerk war erst drei Tage vor der Rallye eingetroffen und musste noch abgestimmt und eingebaut werden. Unser M3 wurde dann noch wiederholt komplett vermessen und neu eingestellt.

Doch der ganze Aufwand, echt ein kleiner Krimi, hatte sich mal wieder bezahlt gemacht! Auf den super schönen Prüfungen der Reckenberg-Rallye gelang es uns endlich wieder einen Klassensieg einzufahren! Zwar profitierten wir von eimen kleinen Ausrutscher unseres Hauptkonkurenten, doch auch ohne diesen Abflug, wäre uns der Klassensieg nicht zu nehmen gewesen. Wir hatten ein schnelles Tempo angehen können und waren ständig unter den Top 20 zu finden. In der schönsten Wertungsprüfung, der Prüfung mit der spektakulärsten Sprungkuppe in ganz Deutschland, kamen wir sogar auf den sensationellen 4. Rang der Gesamtwertung! Das war echt total der Wahnsinn! Wir sind ca. 25 Meter weit geflogen und waren zirka einen Meter hoch in der Luft! So macht das Rallyefahren richtig Laune! Platz 16 im Gesamklassement von 96 gestarteten Teams war zum zweiten Mal ein 1a Resultat! Echt prima. So können wr natürlich nur voll zufrieden sein. Jetzt steht dieses Jahr nur noch die Rallye Köln-Ahrweiler an. Bleibt zu hoffen, dass es dann wieder so gut läuft. Bis dann! Daran denken: Nur fliegen ist schöner! Vielen Dank an dieser Stelle an alle vom Ramaracing-Team! Danke Jungs!!  


Startnummer 26, BMW M3

Rallye Reckenberg,   Gruppe Y45

Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)

 
Top Speed! Wir sind unter den Top 20! 

Schon Traditionell Anfang September, steht die Rallye Blankenheim in meinem Terminplan.

Zirka 50 Kilometer von mir Zuhause entfernt, ging es auf Prüfungen rund um den Ort Blankenheim an der Ahr.            Der Veranstalter, die Sportfahrergemeinschaft Schönau hatte drei sehr schöne und anspruchsvolle Wertungsprüfungen ausgesucht, die jeweils doppelt gefahren wurden. Auch das Wetter war klasse! Temperaturen bis zu 30 Grad sorgten natürlich bei uns und den über 100 gestarteten Teams und zahlreichen Fans für ein richtiges Sommerfeeling. So konnte es dann für Uwe und mich losgehen.

Bereits in der ersten Prüfung hatten wir es richtig stark angehen lassen und uns auf Platz 15 eingefahren! Die ganze Rallye über konnten wir sehr hart attackieren und ein enorm schnelles Tempo gehen. Dem Führenden in unserer Klasse konnten wir ordentlich Druck machen. Endlich waren wir da wo wir hin wollten. Vorne an der Spitze unter den ersten 20 Teilnehmern im gesamten Feld. Leider hatte es zum Ende hin nicht ganz gereicht, Norbert Zaremba, den Klassensieger unserer Klasse  in seinem schnellen M3 doch noch abzufangen. Genau 11 Sekunden Rückstand fehlten uns am Schluss auf Klassenrang 1. Doch in der Gesamtwertung hatten wir einen hervorragenden Platz 16 erreicht, direkt hinter dem anderen M3 von Zaremba! Was für ein tolles Ergebnis. So kann es weitergehen. Auch meine Vorbereitungen zusammen mit Ramaracing-Team an unserem Rallyeauto vor der ganzen Veranstaltung hatten sich bezahlt gemacht. Der nächste Rallye-Einsatz steht jetzt bei der Rallye Reckenberg in der Nähe von Paderborn an. Da wartet dann die grösste Sprungkuppe Deutschlands auf uns! Doch bis dahin: Immer das Pedal durchtreten!

Startnummer 35, BMW M3 

Rallye Blankenheim,   Gruppe YY17

Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)

Was für eine Schlammschlacht!

Auf diesen Termin hatte ich mich schon sehr lange im Voraus gefreut! Die schon fast legendäre Rallye Oberehe am 05. und 06. August 2011, mit Start und Ziel im Örtchen Hillesheim bei Daun in der Vulkaneifel. Bei der Rallye Oberehe sind traditionell immer sehr viele Teams am Start, auch aus den angrenzenden Nachbarländern.

In diesem Jahr war bereits der 40.Start der Rallye Oberehe und somit stand die diesjährige Rallye unter dem Motto: "40-Years on Stage!".  Auch Uwe Hahne und ich mussten natürlich am Start sein, zumal die Rallye Oberehe ja auch zur Wertung der Youngtimer-Rallye-Trophy zählt.

Letztes Jahr sind wir mit dem Lancia ja schon nach dem Abfahren wegen eines Defektes ausgeschieden und ich war zum Zuschauen verdammt. Doch diese Veranstaltung hatte mir sehr gut gefallen und ich war total froh dieses Jahr dann wieder am Start sein zu können. Natürlich wollten wir wieder so viele Punkte wie möglich mit nach Hause nehmen.

Drei sehr schöne Wertungsprüfungen, die mitten durch die malerische Landschaft der Vulkaneifel führten, galt es zu bezwingen. Die Prüfungen wurden jeweils doppelt gefahren.

Doch dass grösste Problem bei der 40. Jubiläumsrallye war das Wetter. Typisches Eifelwetter im Hochsommer. Als wir gestartet waren, fing es zwei Minuten nach Überfahrt der Startrampe in Hillesheim zu regnen an wie aus Eimern! Alle Schleusen gingen auf! Ich hatte beinahe das Gefühl, dass wir jeden Moment absaufen würden! Auf dem Weg zur ersten Prüfung schwamm unser M3 bereits bei 80 KmH auf, totales Aquaplaning! Das konnte ja was werden! 

Doch schon vorab gesagt, wir hatten es bis ins Ziel zurück nach Hillesheim geschafft. Aber es war unglaublich schwierig mit unserem Hecktriebler bei diesem Voraussetzungen schnell zu fahren. Da war ein Matsch auf den Prüfungen, total unglaublich, dass wir mit den Semi-Slicks noch so einen Grip hatten. Uwe hat noch einen brutalen Querschlag spektakulär im letzten Moment abfangen können, sonst wären wir wohl unsanft in den Bäumen gelandet!

Natürich waren diese Wettersituationen optimale Voraussetzungen für Allrad- und Frontgetriebene Fahrzeuge, so dass auch leistungsschwächere Autos, die uns unter "normalen Umständen" unterlegen sind, dieses Mal vor uns im Klassement waren. Als Endabrechnung gab es einen 57. Gesamtrang von 125 gestarteten Teams und noch ein paar wenige Punkte in der Youngtimer-Wertung. Doch diesmal war wirklich die Hauptsache, dass wir ungeschadet angekommen sind. Natürlich mit einem total verdreckten Rallyeauto, so wie sich das gehört!   

 

Startnummer 46, BMW M3 

Rallye Oberehe   Gruppe YY17

Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)

Top Rundenzeiten, doch kein ganz perfektes Rennen!

Das waren wirklicht total verrückte Wochen! Bereits zum fünften Wochenende hintereinander in Folge stand bei mir der Motorsport auf dem Programm! Total der Wahnsinn!  Zwischendrin war ja auch noch das 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring! Doch zum letzten und sechsten Rennen vor der Sommerpause der RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring, startete ich  am 16. Juli 2011 wieder auf der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife, bereits zwei Wochen nach dem letzen Lauf. Gross motiviert war das Ziel von mir und dem Ramaracing-Team ein gutes Ergebnis und möglichst viele Punkte für die Meisterschaft einzufahren.

Das Rennfahren auf der Nordschleife hat mir bei diesem Rennlauf am meisten in dieser Saison überhaupt Spass gemacht! Das war richtig klasse! Echt voll cool! Die Nordschleife hatte enorm Gripp und die Dunlop-Slicks arbeiteten optimal. So konnte ich richtig auf Attacke fahren und tolle Sprintrunden drehen. Schliesslich schaffte ich es auch meine bisher schnellste Rundenzeit auf der Nordschleife einzufahren. Doch ganz optimal wie schon in der Überschrift geschrieben lief das Rennen leider nicht. Zum einen hatte ich einen schnellen Abflug ins Kiesbett ausserhalb der zweiten Kurve im "Brünnchen"! Da wollte ich etwas zuviel, blieb voll auf dem Gas, doch dann ging mir etwas die Strecke aus und ich bin mit Higspeed durch den Kies gerodelt! Ist aber alles gutgegangen! Bin voll auf dem Gas stehen geblieben und konnte den Golf trotz ordentlicher Querschläge wieder abfangen! Leider hatte ich es nicht geschafft optimale Runden auf Gleichmässigkeit zu fahren, denn in den beiden vorgegebenen Runden hatte ich meine zu fahrende Zeit leider etwas verfehlt! Wollte irgendwie nicht gelingen! So bekam ich in der Wertung zu viele Punkte, wodurch leider kein gutes Ergebnis mehr herauskam, Doch für mich war dieses Rennen trotzdem ein riesen Erfolg, denn die Zeiten waren prima und es hat richtig Fun gemacht voll am Limit zu fahren! Nach dem Rennen hiess es dann "Ab nach Hause - Sommerpause". Diese werden wir auch voll nutzen um einige Verbesserungen am Golf vorzunehmen, denn das nächste Rennen ist erst im Oktober, da haben wir jetzt ordentlich Zeit.

In jedem Fall kann ich mich aber jetzt schon bei meinem Team, den ganzen Helfern, der Firma Dunlop und allen anderen Freunden und Gönnern bedanken, die es mir möglich gemacht haben, so eine tolle Saison zu fahren! Danke an alle!! Bis Oktober!! Wo? Natürlich auf der Nordschleife!

  

Die grosse Herrausforderung in der "Grünen-Hölle des Nordens!

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert das Starterfeld der Youngtimer-Rallye-Trophy im Norden Deutschlands. Nach der "Rallye Stemweder-Berg" in der Nähe von Osnabrück vor drei Wochen, Mitte Juni, ging es am 09.Juli 2011 zur Doppelveranstaltung Rallye "Visselfahrt" und der Rallye "Buiten und Binnen" mit Rallyezentrum in Assendorf bei Nienburg an der Weser, ca. 30 Kilometer vor Bremen.

Es wurden zwei Rallyes direkt hintereinander ausgetragen, die aber jweils separat gewertet wurden.

Traditionell fand diese Doppelveranstaltung auf dem riesigen, berüchtigten, sowie gefährlichen IVG-Gelände unter Ausschluss von Zuschauern statt! Dieses Gelände wurde im zweiten Weltkrieg u.a. dazu benutzt um Munition herzustellen. Weite Gebiete des Areals sind unterbunkert. Zudem sehen die schmalen Wege alle gleich aus, wodurch man sich schnell verirren kann. Man konnte nie ganz genau einsehen ob man links oder rechts abbiegen musste. Diese Rallye machte es durch die vielen hintereinander folgenden Kurven, Kombinationen und Passagen speziell für mich als Beifahrer sehr schwierig. Besonders bei dieser Rallye waren präzise und genaue Ansagen an den Fahrer gefordert. Eine echte Herrausforderung. Das schnelle Fahren auf dem Gelände war enorm anspruchsvoll, der kleinste Fehler von Fahrer oder Beifahrer wäre fatal und man würde sofort in einem der zahlreichen Bäume oder im Unterholz landen, damit könnte das Aus besiegelt sein! Bereits zum dritten Mal stellten sich Uwe Hahne und ich der extremen Herausforderung, doch nicht wie in den beiden letzten Jahren auf dem Lancia, sondern auf unserem sehr zuverlässigen BMW M3.

Bereits von Anfang an konnten wir einen sehr hohen Speed gehen! Der Konkurenz hatten wir es richtig gezeigt, denn nach der ersten Prüfung der ersten Rallye waren wir auf Rang 13 im Gesamklassement! Doch gegen Norbert Zaremba, der auch in unserer Klasse ebenfalls auf einem M3 fährt, hatten wir keine Chance und belegten bei der ersten Rallye des Tages den zweiten Klassenrang.

Bei der zweiten Rallye am Nachmittag wollten wir wieder richtig angreifen und legten wiederholt sofort schnelle Zeiten auf den ersten beiden Prüfungen hin. Schliesslich schafften wir es, den ersten Klassensieg der Saison einzufahren. Leider war unser grösster Konkurent Norbert Zaremba ausgeschieden, doch wir hatten bewiesen, dass mit uns zu rechnen ist! Toll, dass wir so tolle Zeiten fahren konnten. Platz 14 und Platz 20 in der Gesantwertung können sich sehen lassen. Jetzt klappt es richtig, so kann es dann bei der Rallye Oberehe in Hillesheim am 06. und 06.August weitergehen! Richtig Gas geben!

Startnummer 4, BMW M3 

Rallye Buiten und Binnen / Visselfahrt   Gruppe YY45

Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)

Immer hart am Gas!!

Nach dem tollen Lauf im Rahmenprogramm beim 24-Stunden Rennen am 23.Juni ging es bei mir auch sofort wieder mit Rennaction weiter!  Bereits am Samstag den 02.Juli, stand ich am Start zum 5. Lauf der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring RCN.

Ziemlich früh, morgens um 8.00 Uhr ging es schon los. Es waren deutlich weniger Teilnehmer als beim letzen Lauf vor dem 24H-Rennen am Start, doch bereits in meinen ersten beiden Runden passierten zahlreiche Unfalle mit Gelbphasen! Da waren leider schon wieder viele Autos kaputt gemacht worden. Das müsste wirklich nicht sein! Braucht keiner! Mein Rennen dagegen verlief sehr zufriedenstellend! Es hat wie immer richtig Spass auf der Nordschleife gemacht, aber auch mit dem Wetter hatte ich wiederholt Glück, denn es blieb wie bereits beim letzten Rennen über den  Rennverlauf trocken. Dieses Mal lies ich es von meinem Fahrstil her etwas aggressiver angehen! Ich hatte auch etwas früher vor den Kurven heruntergeschaltet, um die Motorbremse optimal zu nutzen!

Dann aber sofort in der Kurve wieder Fuss auf das Gaspedal und weiter ging die wilde Fahrt! Mein Team und mich freute es sehr, dass ich meine persönliche Bestzeit von diesem Jahr in den schnellen Runden unterbieten konnte und sehr schnell auf der Strecke unterwegs war! Leider war mir eine Bestätigungsrunde nicht richtig gelungen, da hatte ich die Zeit etwas verfehlt, sonst wäre ich sicher weiter vorne im Ergebnis gelandet! Heraus kam am Schluss Platz 7 von 13 Teilnehmern in meiner Klasse. Doch mit den Zeiten kann ich mehr als zufrieden sein. Schön, dass es so gut geklappt hat. Das nächste Rennen vor der Sommerpause ist am 16. Juli 2011. Mal sehen wie es dann läuft!

24-Stunden-Rennen! Tage des Donners!

Der Höhepunkt der Saison stand vor der Tür! Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring! Auch für mich ein absoluter Pflicht-Bestandteil meiner Motorsport-Saislon 2011. Ich startete in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge im Rahmenprogramm des berühmten 24-Stunden Rennens, bei der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring, RCN auf dem gewohnten Golf GTI. Es ist immer ein aussergewöhnliches Erlebnis an den vielen Fans direkt an der Strecke entlang hinter den Zäunen vorbeifahren zu können. Immer etwas ganz besonderes! Das gibt es so in dieser Form und mit dieser Atmosphäre nirgendwo anders! Für mich selber Ist es ja auch fast so etwas wie ein Heimspiel!

Bei meinem RCN-Rennen waren am 23.Juni insgesamt 195 Autos auf der Nordschleife am Start! Ein riesiges Starterfeld, echt verrückt! Aber ich konnte mich gut durch den Verkehr kämpfen, was wirklich erstaunlich gut klappte, trotz der vielen Fahrzeugen auf der Strecke. Alle Teilnehmer haben sehr gut und fair gehandelt. So macht das Fahren einen riesen Spass, besonders bei den tollen Fans. Als Ergebnis kam Platz 7 von 14 gestarteten Fahrzeugen in der Klasse heraus. Ich bin damit zufrieden. Geht voll in Ordnung!

Ich hatte wirklich eine komplette Woche Motorsport-Pur, denn neben meinem eigenen fahrerrischen Einsatz in der RCN, hatte ich auch beim eigentlichen 24-Stunden-Rennen ordentlich zu tun. Beim Team HE-Motorsport in Zusammenarbeit mit meinem RCN-Einsatzteam Ramaracing kümmerte ich mich seit Dienstag vor dem 24H-Rennen um den Einsatz und die Organisation von zwei Golf III GTI, die die Hatz rund um die Uhr in 24-Stunden in Angriff nahmen und alle beide sensationell ohne grössere Probelme ins Ziel gefahren sind! Was für ein Erfolg! Und was waren das tolle Tage des Donners (Days of Thunder)! So muss Motorsport sein! Viele Erlebnisse, Spass und Erfolg! Mehr geht nicht! Jetzt geht es aber sofort auch schon wieder auf der Nordschleife weiter! Bereits am 02.07.2011 ist mein nächstes RCN-Rennen. Dann geht es schon wieder rund! 

Countdown am Stemweder Berg!

Bei den Rallyefahrern in der Yongtimer-Rallye-Trophy stand in diesem Jahr das erste Highllight auf dem Programm. Die "Rallye Stemweder Berg", rund um den Ort Stemwede-Levern, in der Nähe von Osnabrück. Die erste grosse Rallye mit ca. 130 Kilometern Wertungsprüfung und ein offizieller Lauf zur Deutschen-Rallye-Masters Meisterschaft.

Auch Uwe Hahne und ich waren am 17. und 18. Juni angereist um weitere Punkte in der Meisterschaft der Youngtimer-Rallye-Trophy einzufahren. Insgesamt waren 11 Prüfungen zu bezwingen wobei 5 Wertungsprüfungen doppelt durchfahren wurden.

Die Prüfungen hatten häufig lange schnelle Tempoppassagen, die aber nicht sehr breit waren. Nach den Geraden kam oft eine enge Kehre, so das wir häufig von hohen Geschwindigkeiten hart runterbremsen mussten, das beanspruchte natürlich sehr die Bremsen, was wir selber später noch erfahren mussten. Die tollste Prüfung war aber die Prüfung Nummer 7, ein Zuschauerrundkurs, wo Uwe und ich zu absoluten Publikumslieblingen aufblitzen konnten! Uwe hat mit einer beherzten Fahrt unseren M3 mit all seinem Fahrkönnen sehr schnell die ganze Prüfung über fast nur im Drift bewegt! Das war ne Fahrt! Echt genial! Alle hatten Ihren Spass, natürlich inklusive Uwe und mir!

Gegen Ende der Rallye hatten wir wirklich richtig Glück, vor der zweitletzten Prüfung bemerkten wir starke Vibrationen auf der Vorderachse. Als wir das überprüften, stellte sich heraus, dass sich an beiden vorderen Bremsscheiben ein ca. 5 Zentimeter grosser Riss gebildet hatte! Ein Resultat aufgrund der harten Bremsmanöver! So mussten wir auf den letzen beiden Prüfungen Tempo rausnehmen und waen noch froh, dass wir es geschafft haben ins Ziel zu kommen. Leider ging uns dadurch auch der zweite Klassenrang verloren. Als Ergebnis gab es einen dritten Rang in der Klasse und Gesamtrang 26 von insgesamt 68 gestarteten Fahrzeugen. Wir können aber zufrieden sein, denn die harte Rallye forderte ettliche Ausfälle. Fast die Hälfte der Teilnehmer kamen am Ende leider nicht ins Ziel! Jetzt geht es für uns wieder am 09.07.2011  bei der Doppelrallye "Buiten und Binnen/Visselfahrt", auf dem bekannten und berüchtigten IVG-Gelände in der Nähe von Bremen weiter!

Copyright Fotos: Sandra Köster

Startnummer 24, BMW M3 

Rallye Stemweder Berg   Gruppe YY18

Hahne, Uwe (D)  Buhr, Patrick (D)  

Nur fliegen ist schöner!

Den Saisonsonstart zur Rundstrecken-Challenge-Nürburgring 2011 hatte ich in diesem Jahr wirklich gründlich vergeigt! Bis vor dem dritten Lauf auf Nordschleife am 21.Mai 2011 standen auf meinem Punktekonto nach dem ersten Rennen ohne Wertung und dem zweiten Rennen mit dem Ausfall durch die defekte Antriebswelle noch null Punkte!

Also gab es für mich und das Ramaracing-Tem nur noch eine Devise: Ankommen und endlich Punkte einfahren! Doch schon vorab gesagt, diesmal sollte es mir endlich nach dem dritten Anlauf gelingen!

Bei herrlichem Eifelwetter und guten warmen Temparaturen konnte ich top motiviert nach dem Start des Rennens ab 13:00 Uhr den legendären Asphalt der Nürburgring-Nordschleife im Renntempo unter die Räder nehmen! Es war wirklich ein sehr hartes Rennen mit vielen Gelbphasen und ordentlichen Postionskämpfen. In jedem Fall ist es ein total anstrengendes Rennen gewesen. Das Grpniveau war diesmal gar nicht so perfekt, denn durch viel Gummi auf der Strecke hatte ich gleichzeitig ein Wegbrechen des Fahrzeugs über die Vorderachse, sowie über die Hinterachse, also Unter- und Übersteuern zugleich!

Bedingt dadurch musste richtig kämpfen und war ständig am Limit unterwegs und natürlich auch am Limit der Reifen. Es hat einen riesigen Spass gemacht! Ein echtes Highlight war aber, dass ich einen tollen Kampf auf der Strecke mit meinem Teamkollegen Marco auf dem anderen Golf II GTI mit der Startnummer 377 hatte, das war super, wir haben uns eine halbe Runde lang nichts geschenkt und sind dann im Paarflug über die zweite Sprungkupppe am Pflanzgarten gefolgen! Das war schon echtes Racing, so wie es sein soll! Auch die Zuschauer fanden das Duell an der Strecke sehr spannend. Danke hier an Marco, für die tolle Aktion!

Was für ein tolles Rennen! So macht das Spass! Als Resultat kam für mich ein sehr guter vierter Klassenrang von 11 Teilnehmern heraus, bin ganz knapp am dritten Platz und am Podium vorbeigeschrammt, doch ich bin mit dieser Leistung, genau so wie mein Team sehr zufrieden. So soll es jetzt beim nächsten Rennen, dem Saisonhighlight beim 24H-Rennen vor der riesigen Zuschauerkulisse weitergehen. Bis dahin, drückt die Daumen! Real Cars, Real Racing!

Rallyeaction rund um Birkenfeld!

Nach meinen beiden Einsätzen in der Rundstrecke auf der Nordschleife ging es in meinem in diesem Jahr ziemlich vollen Terminkalender am 14.Mai 2011 wieder mit Rallyesport, also Fahren im Matsch und Dreck weiter.

Der dritte Lauf zur Meisterschaft der Youngtimer-Rallye-Trophy war die "Löwenrallye-Birkenfeld" rund um die Stadt Birkenfeld in der Nähe von Trier. Uwe Hahne und ich waren natürlich angereist um weitere Punkte in der Gesamtwertung einzufahren. Drei Wertungsprüfungen gab es zu bewältigen, die jeweils doppelt gefahen wurden.

Es war vom Wetter her sehr wechselhaft, mal trocken, dann kamen wieder Regenschauer und schon war es wieder feucht. So war es ziemlich schwierig am Limit zu fahren, weil man vor den Kurven in den engen Waldpassagen, nie so genau einschätzen konnte, wie gut es schon wieder abgetrocknet hatte, oder wie nass es noch war.

Alles in allem hatten wir die Prüfungen ordentlich gemeistert, war schon ein kleiner Krimi mit dem Wetter. In der Endabrechnung gab es einen Rang zwei in der Klassenwertung und einen 11. Rang in der kompletten Gruppe der Youngtimer-Wertung. Toll war bei dieser Rallye das interne Duell zwischen uns und unserem befreundeteten Team von Frank Esser mit dem Sierra Cossworth. Frank und Natalie mussten uns knapp geschlagen geben. Das war echt ein toller Kampf. Geht sicher dann bei der nächsten Rallye, die Rallye "Stemweder-Berg" in der Nähe von Bremen weiter! Wir starten dann bei einem offiziellen Lauf zur DRS, der Deutschen-Rallye-Serie am 17. und 18. Juni. Werde wieder wie gewohnt berichten. Bis dahin.

Startnummer 33 BMW M3    Ergebnis 47 / 11 / 2

Rallye Birkenfeld   Gruppe YY18

Hahne, Uwe (D)    Buhr, Patrick (D)  

Doppeltes Pech!!

Bereits am Samstag den 07.05.2011 stand schon wieder das nächste Rennen auf der Nordschleife an, der 2. Lauf zur Rundstrecken-Challenge-Nürburgring. 

Das Rennen wurde bei dieser Veranstaltung schon ziemlich früh gestartet. Die erste Startgruppe nahm bereits am Samstagmorgen um 8:00 Uhr die Nordschleife unter die Räder.  Ich war mit meiner Startgruppe ein wenig später an der Reihe um die Wilde Hatz auf der berühmtesten  Rennstrecke der Welt! Mein Rennen lief ziemlich gut, trotz dass es so früh war, konnte ich sofort eine gute Pace gehen und tolle Runden fahren mit guten Zeiten. Leider ist mir dann in der 5. schnellen Rennrunde nach dem Streckenabschnitt "Bergwerk" die vordere rechte Antriebswelle kaputt gegangen, somit war kein Vortrieb mehr auf der angetriebenen Achse, was mein vorzeitiges Aus bedeutete. So blieb mir nur noch die Ehrenrunde nach dem Rennen am Haken hinter Rumpels Ascona!

Sehr schade, denn ich war bis dahin gut unterwegs. Doch für unser Team kam es noch schlimmer! Der andere VW-Golf, das Nr.1 Auto mit der Startnummer 377 schied ebenfalls aus. Abschliessende Diagnose: Motorschaden!

So waren beide Autos vorzeitig aus dem Rennen, was fürs Team ein Totalausfall bedeutete. Das gab es bisher seit drei Jahren auch noch nicht, dass alle beide Autos ausgefallen sind. Doch es ist so immer noch besser als ein totaler Blechschaden!  Bis zum nächsten Rennen am 21.Mai wird es wohl noch etwas Arbeit, doch das werden wir alle schon schaffen! Schrauben drehn..., Muddern drehn..., bis dahin!

Toller Renntag ohne Happy-End!!

Nach langer Wartezeit durch die zurückliegende Winterpause ging es in diesem Jahr endlich wieder los! Ich konnte wieder die gute alte und ebenso berühmte Nordschleife unter die Räder nehmen. Hat irgendwie in diesem Jahr besonders lange gedauert und ich habe mich schon im Voraus sehr daurauf gefreut und auch lange darauf hingefiebert. Am Samstag den 16.April war es dann soweit.

Ich starte in diesem Jahr wieder im gewohnt bewährten VW Golf II GTI mit der bereits bekannten Startnummer 411 in meine mittlerweile vierte Saison zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring, RCN. Das Fahrzeug wird wie in den Vorjahren, wiederholt durch das kompetente Ramaracing-Team bei den Renneinsätzen betreut und mit meiner Zusammenarbeit eingesetzt.

Das Rennen hat bei wirklich optimalen äusseren Wetterbedingungen einen riesen Spass gemacht. Endlich wieder Nordschleife! Das ist jedes Jahr etwas besonderes, wenn es wieder losgeht. Ich konnte sehr gute persönliche Rundenzeiten erzielen und es gelang mir die Performance der mir zu Verfügung stehenden brandneuen profillosen Dunlop-Rennreifen optimal zu nutzen. Ich habe es endlich geschafft, mich auf die sehr gut funktionierenden Reifen einzuschiessen worüber ich sehr zufrieden bin.

Das Rennen hat mir aber so einen Spass gemacht, dass ich doch glatt vergessen hatte aufzuhören! Nach acht Rennrunden musste ich dann heraus zur Box ins Ziel kommen, was ich meinem Team auch nach der siebten Rennrunde an der Box signalisierte. Nur irgendwie war ich noch voller Euphorie, so dass ich doch tatsächlich die Ausfahrt zur Box verpasst hatte und noch eine weitere Runde dranhängen musste!! Was für ein unnötiger Anfängerfehler!! Hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren könnte! Natürlich wird eine Runde zuviel mit Wertungssausschluss geahndet und mir gingen die eigentlich schon sicher verdienten Punkte und das Ergebnis durch die Hände! Doch damit noch nicht genug. In der Box meldeten sie doch tatsächlich über Lautsprecher  meine Startnummer und meinen Namen als Klassensieger der Klasse RS29 und dass, obwohl diese mit 11 Teilnehmern besetzt war! Doch dann kam der Zusatz, dass man im Anschluss erkannt hätte, dass die Startnr. 411, Patrick Buhr, eine Runde zuviel gefahren sei und somit nicht mehr unter Wertung gelistet wird! 

Hat mich schon ziemlich geärgert, nur ich kann es jetzt leider nicht mehr ändern. Tut mir auch sehr leid für mein Team, die ein gutes Resultat von meiner Seite mehr als verdient hätten. Doch wichtig ist aber auch im Nachhinein, dass ich erkannt habe, dass ich durchaus konkurenzfähig bin. Natürlich ist es auch gut, dass nichts kaputtgegangen ist und dass es auch mit den Reifen jetzt so gut klappt! DOCH so etwas wird mir jetzt mit Sicherheit nicht noch einmal passieren! Mein nächster Renneinsatz auf der Nürburgring-Nordschleife ist am 07.Mai 2011. Da fahre ich dann wieder die reguläre Rundenzahl!

Der Westerwald-Express!

Nach meinem Heimspiel am 20. März bei der Rallye Kempenich ging es schon am Samstag den 09.April wieder mit dem Rallyesport weiter. Wir starteten  bei der  Westerwald-Rallye im Ort Eichelhardt, ganz in der Nähe von Altenkirchen.

Bei wirklich traumhaften Wetter erwarteten uns drei Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal durchfahren wurden. Mit unserem BMW M3 hat die Rallye auch durch die vielen angereisten Zuschauern Spass gemacht. Wir konnten ein gutes Tempo gehen und haben es ordentlich krachen lassen. Leider hatten wir ein paar Verbremser mit stehenden Rädern, die ein wenig Zeit gekostet haben. Zusätzlich hatten wir auf den vielen Schotterpassagen der Rallye einen kleinen Nachteil, da unser Auto vom Fahrwerk nicht auf extrem viel Bodenfreiheit abgestimmt ist. 

Alles in allem waren wir aber mit dem Tag und dem 34. Gesamtrang als Endergebnis zufrieden. Als Klassenrang kam ein zweiter Platz heraus, wodurch wir noch gute Punkte für die Meisterschaft gesammelt haben. 

 Jetzt freuen wir uns aber schon wieder auf die nächste Rallye-Aktion, bei der "Rallye-Birkenfeld" Mitte Mai.

Doch für mich steht nächste Woche erstmals wieder Rundstrecke auf der Nordschleife an! Bin schon sehr gespannt. Dann geht es wieder rund!

Startnummer 33 BMW M3

Hahne, Uwe (D)     Buhr, Patrick (D)  

Rallye Westerwald Gruppe YY18

Der Rallye-Saison Start!

Es ist wirklich immer wieder toll, wenn es nach einem langen zurückliegenden Winter endlich wieder mit Motorsport losgeht. In diesem Jahr startete meine Rallyesaison wieder dirket vor meiner Haustür. Nur wenige Kilometer entfernt.   Die Rallye "rund um Kempenich" am 20.03.2011, mit Start und Ziel an der Leyberghalle in Kempenich.     Uwe Hahne und ich starteten wieder im seit den beiden letzten Rallyes 2010 bekannten BMW E30 M3. Der letzte Einsatz war im November 2010 bei der Rallye Köln-Ahrweiler.

Bei einzigartigem perfekten Wetter mit viel Sonnenschein erlebten wir eine schöne Rallye mit vielen angereisten Zuschauern entlang der Wertungsprüfungen. In diesem Jahr wurden zwei anspruchsvolle Wertungsprüfungen absolviert, die jeweils zweimal befahren wurden. Nach kleinen Startschwierigkeiten in den ersten beiden Prüfungen, mussten uns erst mal wieder an den M3 gewöhnen, der ziemlich schnell übersteuert, also mit dem Heck ausbricht, wenn man nicht gefühlvoll mit dem Gaspedal umgeht! So haben wir zwei etwas unnötige Dreher auf den Asphalt gezaubert! Doch beim zweiten Durchgang, den Prüfungen 3 und 4, war es wieder so wie wir es haben wollten. Wir haben ordentlich Gas geben können und erkannt, das man mit einem höheren Gang besser um die engen Ecken kommt, da nicht so viel Power auf die Hinterachse geht und das Fahrzeug dadurch auch weniger quer kommt.

Alles in allem sind wir mit dem Start zufrieden. Als Ergebnis kam Gesamtrang 30 heraus und der dritte Platz in der Klasse, wobei wir dieses Jahr in unserer grossen neuen Klasse starke Konkurenz bekommen haben.

Mir hat dieser Sonntag riesigen Spass gemacht. Es war toll, die ganzen Leute wieder zu treffen und alle freuten sich, dass es losgeht! 1A Heimspiel und vor allem tolle Organisation meines Motorsportclub MSC-Kempenich,

Die nächste Rallye, die "Westerwald-Rallye" startet am 09.April 2011 in Eichelhardt in der Nähe von Altenkirchen. Da müssen wir voll angreifen!

Startnummer 40  BMW M3

Hahne, Uwe (D)     Buhr, Patrick (D)  

Rallye Kempenich, Gruppe Y17


Bilder der Saison 2010, Onboard Videos.

Hier kommen nachfolgend  einige Bilder aus meiner Motorsport-Saison 2010! 

Und nun gibt es auch noch Links zu Onboard-Videos von mir, mit dem D-Kadett bei der Rallye in Niederzissen!

http://www.myvideo.de/watch/7894243/Rallye_Rund_um_den_Vulkan_Niederzissen_2010 http://www.myvideo.de/watch/7894544/Rallye_rund_um_den_Vulkan_Niederzissen_2010

Ich bin wieder Clubmeister!

 Na das ist wohl ein lupenreiner Hattrick, würde man in der anderen Sportart Fussball zu sagen pflegen. Bereits zum dritten Mal ist es mir hintereinander gelungen den Titel "Clubmeister Rundstrecke MSC-Kempenich" zu erlangen.

Ich freue mich wirklich sehr, dass mir dies wiederholt gelungen ist. Am Samstag den 04.Dezember konnte ich den begehrten Pokal bei der Jahresabschlussfeier des Motorsportclub Kempenich entgegen nehmen. Alle Helfer und erfolgreichen Sportler wurden dort geehrt und für ihre Leistungen der vergangenen Saison ausgezeichnet.

Doch damit nicht genung, Uwe Hahne und ich, wurden zusätzlich noch für den 1. Platz in der Kategorie Rallye-Youngtimer geehrt. Ein toller Abschluss für eine positiv gelaufene Saison.

Vielen Dank an alle die mich unterstützt haben. Ganz besonderer Dank geht aber wieder an mein Einsatzteam. Danke Jungs! Ohne die Helfer, die das Fahrzeug einsetzen und die ganzen anfallenden Arbeiten nebendran erledigen, wäre dieser Titel nicht möglich gewesen. Nattürlich auch nicht zu vergessen: Vielen Dank an Uwe Hahne, ohne den ich dieses Niveu des Rallyesports nie ausüben könnte und die vielen tollen Erlebnisse nicht erleben würde. 

Vielen Dank an alle!

Motorsportclub Kempenich eV. im ADAC

1.Platz Kategorie Rundstrecke      Patrick Buhr                             Clubmeister 2008, 2009, 2010 

1.Platz Kategorie Rallye-Youngtimer Uwe Hahne / Patrick Buhr  Clubmeister 2010

Die erfolgreichen Motorsportler des MSC-Kempenich 2010 mit ihren Pokalen. Foto: privat

Das Duo: Uwe und ich! Foto: privat

Autogrammkarten

 Alle bekannten Sportler und natürlich auch Motorsportler haben Autogrammkarten. Auch ich habe mir darüber Gedanken gemacht und kurzerhand eigene Autogrammkaten erstellt.

Ich sehe es für mich als eine gute Möglichkeit meine Person, meinen Sport und meine Sponsoren zu präsentieren.

Interessenten können gerne ihre Adresse per E-Mail senden und bekommen von mir eine Karte kostenfrei zugesendet . Freue mich sehr auf Anfragen! E-Mail: patrick.buhr@gmx.de